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EM 2021: St. Petersburg plant mit 50 Prozent Stadionauslastung – Kopenhagen mit 12.000 Zuschauern

EM 2021 : St. Petersburg plant mit 50 Prozent Stadionauslastung – Kopenhagen mit 12.000 Zuschauern

St. Petersburg und Kopenhagen, zwei der Gastgeber-Städte für die Fußball-EM im Sommer, planen Spiele mit Fans. Bis Anfang April sollen sich die zwölf Ausrichterstädte bei der Uefa hinsichtlich der Zuschauerfrage erklären – München hat sich noch nicht geäußert.

St. Petersburg, eine der zwölf Gastgeber-Städte der Fußball-EM im Sommer, plant trotz der Corona-Pandemie mit einer Auslastung des Stadions von 50 Prozent. Das teilte das russische Organisationskomitee am Donnerstag mit. "Wir blicken optimistisch auf die EURO. Wir haben bereits eine Vereinbarung, die Tribünen zu 50 Prozent zu füllen", sagte der Direktor des russischen OK's, Alexej Sorokin, der staatlichen Nachrichtenagentur RIA Novosti.

Ebenfalls mit Zuschauern wird im Parken-Stadion in Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen geplant. Die Regierung habe beschlossen, mindestens 11.000 bis 12.000 Zuschauer für die geplanten vier Spiele zuzulassen. Dies teilte die Kultur- und Sportministerin Joy Mogensen in einer Erklärung mit.

"Wir haben auch die DBU (Dänischer Fußballverband/d. Red.) und die Uefa informiert, dass es notwendig sein könnte, Zuschauer zu verbieten, wenn es eine große Verbreitung der Infektion gibt, die es medizinisch unvertretbar machen würde, Zuschauer zuzulassen", ergänzte Mogensen jedoch.

Das Stadion in St. Petersburg bietet 61.000 Zuschauern Platz. Dort sollen drei Spiele der Gruppe B ausgetragen werden. Belgien gegen Russland, Finnland gegen Russland und Finnland gegen Belgien - sowie ein Viertelfinale.

Die Organisatoren arbeiten gar daran, "ausländische Fans willkommen zu heißen", betonte Sorokin. Dies sei von den Behörden nicht abgelehnt worden, fügte er hinzu. Sorokin sei sich sicher, dass die Partien "mit einem Minimum an möglichen Einschränkungen" ausgetragen werden könnten.

Uefa-Präsident Aleksander Ceferin hatte mit seiner Forderung nach Zuschauern in den Stadien in Zeiten der Corona-Pandemie zuletzt für Verwunderung gesorgt. Jeder Ausrichter müsse garantieren, dass Fans zu den Spielen dürften, hatte Ceferin erklärt.

Nach SID-Informationen müssen sich die zwölf Ausrichterstädte bis zum 7. April bei der Uefa hinsichtlich der Zuschauerfrage erklären. Die Entscheidung über das Format der Endrunde wird wohl frühestens beim Uefa-Kongress am 20. April fallen. Laut der offiziellen Sprachregelung der Stadt München ist ein Rückzug des deutschen Standortes "kein Thema".

(kron/SID)