Oliver Bierhoff kann über Mauschelei-Vorwurf "nur schmunzeln"

EM-Quartier: Bierhoff kann über Mauschelei-Vorwurf "nur schmunzeln"

Oliver Bierhoff hat den Vorwurf der Mauschelei bei der Auswahl des deutschen EM-Quartiers entschieden zurückgewiesen.

"Es wird einem immer viel unterstellt, aber darüber kann ich nur schmunzeln. So lange halten Geschäftsbeziehungen auch nicht", sagte der Teammanager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Sonntag im EURO-Basecamp des Weltmeisters in Evian am Genfer See.

Bierhoff sah sich in einigen Medien mit dem Vorwurf konfrontiert, Evian und das noble EM-Quartier Hotel Ermitage nur wegen seiner früheren Geschäftsbeziehungen zu einem französischen Getränke- und Lebensmittelkonzern (Danone) ausgesucht zu haben. Für das Unternehmen mit Hauptsitz in Paris, das der größte Arbeitgeber in Evian am Fuße der Savoyer Alpen ist, hatten Bierhoff und der heutige Bundestorwarttrainer Andreas Köpke 1997 Werbung gemacht.

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Bierhoff versicherte, dass die Partnerschaft von damals 19 Jahre später nichts mit der Entscheidung für Evian und dem Hotel, das ebenfalls zur Firmengruppe zählt, zu tun habe. "Wir suchen immer nach der optimalen Lösung. Die ist schwer im Vorhinein zu finden. Wir haben hier hervorragenden Bedingungen, optimale Trainingsplätze und eine tolles Quartier, mit dem wir sehr zufrieden sind. Wir sind hier sehr glücklich", sagte der 48-Jährige.

Es gebe nur einen Wermutstropfen und der sei die lange An- und Abreise zu den Spielorten von dreieinhalb bis vier Stunden. So lange habe man vor zwei Jahren aber bei der WM in Brasilien alleine im Flieger gesessen, "von daher ist das gar nicht so schlimm", ergänzte Bierhoff.

(sid)
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