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Eintracht Braunschweig ersetzt Trainer Henrik Pedersen durch Ex-Glabacher Andre Schubert

Dritte Liga : Braunschweig ersetzt Trainer Pedersen durch Ex-Glabacher Schubert

Ein Sieg aus elf Spielen war den Vereinsbossen von Eintracht Braunschweig zu wenig. Am Mittwoch haben sie Trainer Henrik Pedersen entlassen. Der Nachfolger ist ein alter Bekannter.

Tabellenschlusslicht Eintracht Braunschweig hat im Abstiegskampf der 3. Liga den Trainer ausgetauscht. Der frühere Bundesliga-Coach Andre Schubert (47) übernimmt das Amt beim Traditionsklub, dies teilte die Eintracht wenige Minuten nach der Freistellung von Henrik Pedersen (40) am Mittwoch mit. Der Ex-Trainer von Borussia Mönchengladbach unterschrieb in Braunschweig einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021.

"Andre Schubert hat uns in persönlichen Gesprächen mit dem Aufsichtsrat überzeugt", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Sebastian Ebel: "Es freut uns, dass wir mit ihm einen erfahrenen Trainer verpflichten konnten, der Mannschaften bereits sehr erfolgreich aus schwierigen Situationen hinaus und in eine erfolgreiche Zukunft geführt hat. Er kennt die 3. Liga, weiß sehr genau um unsere aktuelle sportliche Lage und worauf es im Abstiegskampf ankommt."

Schubert, der am Donnerstag offiziell vorgestellt wird, freut sich auf die neue Aufgabe. "Unser oberstes Ziel ist es zunächst, dass die Mannschaft sich schnell stabilisiert und in der Tabelle in sichere Regionen klettert. Dafür müssen wir nun gemeinsam in allen Bereichen intensiv arbeiten", sagte der 47-Jährige. Schubert arbeitete von September 2015 bis Dezember 2016 bei Borussia Mönchengladbach, zuvor war er beim FC St. Pauli (2011 bis 2012) und führte den SC Paderborn (2009 bis 2011) in die 2. Bundesliga.

Der freigestellte Däne Pedersen hatte das Amt bei der Eintracht nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga erst am 30. Mai 2018 von Klub-Ikone Torsten Lieberknecht übernommen. Neben ihm wurde auch sein Co-Trainer Enric Valles Egido freigestellt.

"Die negativen Ergebnisse und das Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz haben uns dazu bewogen, diesen Schritt zu gehen. Es geht um die sportliche Zukunft des gesamten Vereins und unsere Existenz in der 3. Liga", sagte Ebel nach dem Beschluss des Kontrollgremiums. Mit nur einem Sieg aus elf Spieltagen belegt das Team den letzten Platz.

(rent/dpa)