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Dynamo Dresden: Markus Kauczinski wird neuer Trainer

Zweitliga-Schlusslicht : Kauczinski neuer Trainer bei Dynamo Dresden

Dynamo Dresden hat einen neuen Trainer gefunden. Markus Kauczinski übernimmt das Zweitliga-Schlusslicht. Der 49-Jährige soll den Klub vor dem Absturz in die 3. Liga bewahren.

Markus Kauczinski übernimmt Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden. Der Tabellenletzte gab am Dienstag die Verpflichtung des 49-Jährigen als neuen Cheftrainer bekannt. Kauczinski erhält bei den Sachsen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 und tritt die Nachfolge des Anfang Dezember entlassenen Cristian Fiel an. Zuletzt hatte Heiko Scholz die Mannschaft interimsmäßig betreut, künftig wird er als Co-Trainer tätig sein.

"Markus Kauczinski hat sofort seine Bereitschaft signalisiert, uns als erfahrener Trainer in dieser herausfordernden Situation zu helfen. Er kennt die 2. Bundesliga, steckt absolut im Thema und hat bereits mehrfach nachgewiesen, dass er auch in schwierigen Situationen etwas bewegen kann", sagte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge und kündigte an, "den aktuellen Kader in enger Abstimmung mit unserem neuen Cheftrainer im Winter" zu verstärken.

Kauczinski freut sich auf die neue Herausforderung. "Ich bin mir bewusst, dass wir alle in den kommenden Wochen und Monaten eng zusammenrücken und hart arbeiten müssen, um unser Ziel mit dem Klassenerhalt in dieser Saison zu erreichen. Ich bin davon überzeugt, dass in Dresden mit diesem besonderen Umfeld und den Fans eine Menge möglich ist", sagte er.

Für Kauczinski ist Dresden nach dem Karlsruher SC, dem FC Ingolstadt und dem FC St. Pauli die vierte Station im deutschen Profifußball.

Dynamo befindet sich als Schlusslicht der 2. Liga in aktuer Abstiegsgefahr. Der Rückstand auf St. Pauli auf Rang 15 beträgt allerdings lediglich zwei Punkte. Dynamo gewann nur eines der vergangenen neun Spiele, am vergangenen Sonntag kamen die Sachsen nicht über ein 1:1 gegen den SV Sandhausen hinaus. Seine Dynamo-Premiere feiert Kauczinski am kommenden Sonntag im Ligaspiel beim VfL Osnabrück.

(dpa/old)