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Regionalliga Südwest bricht Saison ab: Saarbrücken steigt in 3. Liga auf

Saarbrücken steigt in 3. Liga auf : Regionalliga Südwest bricht Saison ab

Als zweite der vierten Ligen hat die Regionalliga Südwest ihre Saison wegen der Coronavirus-Pandemie abgebrochen. Trotzdem steht ein Aufsteiger in die 3. Liga fest. Absteiger wird es keine geben.

Die Saison in der Regionalliga Südwest wird abgebrochen, der DFB-Pokal-Halbfinalist 1. FC Saarbrücken steigt als Tabellenführer in die 3. Liga auf. "Wir gratulieren dem 1. FC Saarbrücken herzlich zum Aufstieg in die 3. Liga und wünschen uns von allen Vereinen weiterhin Verständnis für die von den Gremien getroffenen Entscheidungen", teilte die Regionalliga Südwest mit. Weiter hieß es in der Erklärung, dass keine Mannschaft aus der Liga absteigt, es jedoch vier Aufsteiger geben wird.

"Wir hätten den Aufstieg gerne auf normalem Wege erreicht und waren auch auf dem besten Weg dorthin", sagte FCS-Präsident Hartmut Ostermann und ergänzte: "Corona hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht und die Pandemie ist auch noch nicht vorbei." Deshalb dürfe "bei aller Aufstiegsfreude" auch nicht vergessen werden, "dass wir noch ein wichtiges Spiel im DFB-Pokal bestreiten dürfen und daher die Abstandsregeln strikt einhalten müssen, damit dieses historische Ereignis nicht gefährdet wird".

Bereits am vergangenen Freitag war bekannt geworden, dass die Saison in der Regionalliga Nord abgebrochen werden soll, Aufsteiger ist Tabellenführer VfB Lübeck. Das hatte das Präsidium des Norddeutschen Fußball-Verbandes (NFV) einstimmig beschlossen, der entsprechende Antrag wird nun dem Außerordentlichen NFV-Verbandstag Ende Juni zur Absegnung vorgelegt. Ebenfalls einstimmig wurde beschlossen, dass die Spielzeit ohne Absteiger beendet wird.

(eh/sid)