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3. Liga: Dem MSV Duisburg gelingt der erste Sieg unter Trainer Lettieri

3. Liga : Duisburg und 1860 beenden Sieglos-Serien - Dresden weiter vorn

Zwei Dreifachtorschützen lassen den MSV Duisburg und 1860 München in der 3. Fußball-Liga wieder jubeln. Dynamo Dresden gewinnt das Ost-Duell in Halle und behauptet die Tabellenführung. Saarbrücken patzt.

Acht Spiele lang blieb der ambitioniert in die Saison gestartete MSV Duisburg in der 3. Fußball-Liga ohne Sieg. Am Samstag durfte die Mannschaft von Trainer Gino Lettieri endlich wieder jubeln. „Das ist natürlich super geil, was wir hier heute gemacht haben. Das brauchen wir jetzt auch“ sagte Matchwinner Vincent Vermeij nach dem 4:1 (1:0) gegen den SV Wehen Wiesbaden bei „Magentasport“. Der Stürmer hatte mit seinen drei Treffern maßgeblichen Anteil am ersten Erfolg seit Ende Oktober.

„Die letzten Spiele haben wir zu wenig Punkte geholt, obwohl wir besser gespielt haben. Jetzt kommt es endlich raus.“ Mit nur 14 Punkten aus 15 Spielen bleibt der MSV im Abstiegskampf. „Wir haben noch viel Arbeit vor uns“, sagte Lettieri, für den es seit seiner Rückkehr auf die Duisburger Trainerbank der erste Dreier im bereits sechsten Anlauf war.

Nach zuvor fünf Partien ohne Sieg konnte auch 1860 München wieder gewinnen. Beim 5:0 (3:0) gegen Waldhof Mannheim ragte Ex-Bundesligastürmer Sascha Mölders mit einem Hattrick in der ersten Halbzeit heraus (3., 24., 27.). Mit trainingsfreien Tagen will sich der 35-Jährige aber nicht belohnen lassen. „Ich habe das als junger Spieler gehasst, wenn die Älteren drei, vier Tage nicht trainiert haben. Dann kamen die zurück, und ich durfte nicht spielen - das habe ich verflucht“, sagte Mölders bei „Magentasport“. Trotz der zwischenzeitlichen Negativserie halten die Löwen mit nun 23 Zählern Anschluss an die Aufstiegsplätze.

An der Tabellenspitze bleibt Dynamo Dresden (29). Die Sachsen setzten sich ohne die verletzten Führungsspieler und früheren Hallenser Marco Hartmann und Sebastian Mai im Ost-Duell beim Halleschen FC mit 3:1 (2:1) durch. „Wir haben 20, 25 Minuten gebraucht, um uns einzustellen. Wir haben einfach gemerkt, dass wir viele Wechsel in der Abwehr hatten. Danach war's eine starke Leistung“, lobte Trainer Markus Kauczinski.

Mit einem Sieg hätte Aufsteiger 1. FC Saarbrücken bis auf einen Punkt an Dresden heranrücken können, die Saarländer unterlagen allerdings Vorjahresmeister Bayern München II am Sonntag mit 1:2 (1:2).

(eh/dpa)