1. FC Kaiserslautern: FCK-Profi Jan Löhmannsröben rastet im Interview aus

Kaiserslautern-Profi geht auf Schiri los : „Ich hoffe, der kann eine Woche nicht pennen“

Durch einen umstrittenen Handelfmeter in der Nachspielzeit hat der 1. FC Kaiserslautern in Zwickau den zweiten Sieg verpasst. Nach dem enttäuschendem 1:1 griff FCK-Profi Jan Löhmannsröben Schiedsrichter Markus Wollenleber im Interview mit deutlichen Worten an.

Der 1. FC Kaiserslautern hat am Sonntag den wichtigen Befreiungsschlag in der 3. Liga verpasst. Die Pfälzer hatten beim FSV Zwickau bis in die Nachspielzeit mit 1:0 geführt, ehe ein umstrittener Elfmeter den Gastgebern doch noch einen Punktgewinn sicherte.

Nach dem erneuten Rückschlag verlor Lauterns Mittelfeldspieler Jan Löhmannsröben im Interview mit Telekom Sport die Fassung. Hintergrund: Kurz vor Abpfiff prallte ein vom FCK-Torhüter Jan-Ole Sievers abgewehrter Schuss zurück in den Strafraum. Löhmannsröben ging energisch in den Zweikampf und stellte seinen Körper zwischen den Ball und seinen Gegenspieler Ronny König. Der Zwickauer holte zum Schuss aus und traf Löhmannsröben mit dem Ellenbogen im Gesicht, doch Schiedsrichter Markus Wollenweber ließ weiterlaufen. Der Lauterer berührte den Ball im fallen mit der Hand. Wollenweber entschied auf Elfmeter, den Toni Wachsmuth zum Ausgleich (90.+2) verwandelte. Eine Fehlentscheidung. Kurz danach war die Partie beendet.

„Wenn das kein Foulspiel ist, dann leck mich am Arsch. Wie kann man das nicht sehen? Da fehlen mir die Worte. Man sieht, dass der Ellbogen klar ins Gesicht geht“, sagte der Unglücksrabe und schimpfte weiter: „Wenn das ein Schiedsrichter ist, weiß ich auch nicht, Digga. Der soll Cornflakes zählen gehen. Da vorn haben wir eine Szene, ganz klar Elfmeter. Wenn das nicht gepfiffen wird, passiert das gar nicht. Da platzt mir die Krawatte, ehrlich.“

Einmal in Rage war der 27-Jährige kaum zu bremsen. „Ich hoffe, der kann eine Woche nicht pennen. Der soll erstmal Kreisliga pfeifen und die Augen aufmachen.“

Als wäre dem nicht genug, schimpfte der Verteidiger sogar noch über die Spielweise des Gegners: „Wir haben wieder ein gutes Spiel gemacht, die Mannschaft zeigte eine Reaktion. Dann sieht man Zwickau, das ist nichts mit Fußball. Die haben fünf Funktürme da reingehauen und trotzdem keine Chancen. Durch so eine Sache ergaunern die sich einen Punkt. Bodenlos.“

Nach dem Unentschieden hat der Zweitliga-Absteiger nach sechs Spieltagen gerade einmal sechs Punkte gesammelt und steht im Tabellenkeller.

Seit Montag ermittelt der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes gegen Löhmannsröben. Dies bestätigte ein Sprecher des Verbandes am Montag. Der 27-Jährige wurde demnach dazu aufgefordert, zu seinen Aussagen Stellung zu beziehen.

(old)