1. FC Kaiserslautern: Aufsichtsräte Bruno Otter, Patrick Banf und Jochen Grotepaß treten zurück

Personal-Chaos beim Drittligisten : Drei Aufsichtsräte des 1. FC Kaiserslautern treten zurück

Der 1. FC Kaiserslautern versinkt weiter im Chaos. Wie der Drittligist am Dienstag mitteilte, sind drei Aufsichtsräte mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Sie kamen damit einer drohenden Abwahl bei der Jahreshauptversammlung zuvor.

Das personelle Chaos beim Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern findet kein Ende. Die drei Aufsichtsräte Bruno Otter, Patrick Banf und Jochen Grotepaß sind mit sofortiger Wirkung zurückgetreten, wie der Traditionsclub am Dienstagabend mitteilte. Sie scheiden damit auch als Beiräte der Profifußball-Abteilung des FCK aus.

Die für eine Nachwahl von Aufsichtsräten in der Vereinssatzung festgelegte Bewerbungsfrist von drei Wochen reicht bis zur Jahreshauptversammlung am 20. Oktober nun nicht mehr aus. „Aus diesem Grund wird die bislang geplante Jahreshauptversammlung verschoben“, sagte Grotepaß. „Ein neuer Termin wird kurzfristig anberaumt.“

Erst Ende September hatte der Beirat des Vereins entschieden, den am 31. Dezember auslaufenden Vertrag von Sport-Geschäftsführer Martin Bader nicht zu verlängern. Banf, Otter und Grotepaß kamen mit ihrer Entscheidung nun einer drohenden Abwahl durch die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung zuvor.

(lt/dpa)
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