Die Schwestern von Cristiano Ronaldo pesten bei Instagram gegen die Ballon-d'Or-Wahl von Luka Modric

„Verrottete Welt“ : Ronaldos Schwestern pesten gegen Ballon-d'Or-Wahl

Insgesamt fünfmal gewann Cristiano Ronaldo schon den Ballon d’Or und wurde damit zum besten Fußballer der Welt ausgezeichnet. In diesem Jahr wurde er nur Zweiter hinter Luka Modric - für die Schwestern von „CR7“ ein absolutes Unding.

Sowohl 2016 als auch 2017 hatte Cristiano Ronaldo die Trophäe des Ballon d’Or in die Höhe gestreckt. Doch dieses Jahr wurde der Titelverteidiger nur Zweiter hinter Luka Modric. Für die preisgebende französische Fußball-Fachzeitschrift „France Football“ war der Kroate 2018 der beste Spieler der Welt - damit beendete er nicht nur die persönliche Serie von „CR7“, sondern auch eine zehn Jahre andauernde Dekade, in der außer Ronaldo nur noch Lionel Messi (beide fünfmal) die Auszeichnung erhielt.

Dass nicht nur Ronaldo, der der Ehrung fernblieb, vom Selbstverständnis her der würdige Titelträger ist, beweisen nun seine Schwestern. Auf Instagram postete Elma Aveiro ein Bild ihres Bruders mit der Trophäe in der Hand und kritisierte die Veranstalter und Wahlberechtigten auf eine heftige Art und Weise. „Leider ist das die Welt, in der wir leben. Sie ist verrottet, durch die Mafia und durch das scheiß Geld“, schrieb die 39-Jährige. Und weiter: „Die Macht Gottes ist größer als diese Verrottung. Gott braucht seine Zeit, aber er wird nicht scheitern.“

Auch Ronaldos älteste Schwester, Katia Aveiro, sprang ihrem Bruder zur Seite. Die 42-Jährige postete das gleiche Bild wie Elma Aveiro und kommentierte dazu: „Der beste Spieler der Welt - für diejenigen, die Ahnung vom Fußball haben.“

Ronaldo und Titelträger Modric gewannen in diesem Jahr gemeinsam mit Real Madrid zum dritten Mal in Folge die Champions League. Der kroatische Mittelfeldantreiber spielte mit seinem Heimatland jedoch eine überragende Weltmeisterschaft, musste sich erst im Finale an Champion Frankreich mit 2:4. Der Titel „Vize-Weltmeister“ verhalf Modric zuvor schon zu den Titeln „Weltfußballer des Jahres“ und „Europas Fußballer des Jahres“. Ronaldo scheitern mit Portugal im WM-Achtelfinale an Uruguay (1:2) sprach gegen eine Wiederwahl des Superstars - auch wenn das seine Schwestern nicht wahrhaben wollen.

(sid/sho)