1. FC Köln (A) - VfL Wolfsburg 2:0: Wolfsburg setzt gesperrten Christow ein

1. FC Köln (A) - VfL Wolfsburg 2:0: Wolfsburg setzt gesperrten Christow ein

Köln (rpo). Gewonnen und doch ausgeschieden. Der VfL Wolfsburg muss am "grünen Tisch" das Aus in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde hinnehmen. Das 3:0 (2:0) bei den Amateuren des 1. FC Köln ist Makulatur, denn die Niedersachsen setzten verbotenerweise den Bulgaren Marian Christow ein, obwohl dieser noch eine Sperre absitzen musste.

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p class="text"><P>Köln (rpo). Gewonnen und doch ausgeschieden. Der VfL Wolfsburg muss am "grünen Tisch" das Aus in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde hinnehmen. Das 3:0 (2:0) bei den Amateuren des 1. FC Köln ist Makulatur, denn die Niedersachsen setzten verbotenerweise den Bulgaren Marian Christow ein, obwohl dieser noch eine Sperre absitzen musste.

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p class="text">Der Offensivspieler hatte im DFB-Pokalfinale im Dress des 1. FC Kaiserslautern am 31. Mai 2003 gegen Bayern München "Rot" gesehen und war für drei Spiele gesperrt worden. Er war in der vergangenen Saison von seinem Ex-Arbeitgeber FCK in keinem Pokalspiel mehr eingesetzt worden.

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p class="text">"Ich nehme alle Schuld auf mich. Ich rechne damit, dass Köln den Sieg zugesprochen bekommt und eine Runde weiterkommt", erklärte VfL-Manager Peter Pander noch auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Wolfsburgs Trainer Erik Gerets war außer sich, dass die Sperre von Christow der Mannschaftsführung des VfL nicht bekannt war.

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p class="text">Brdaric mit Doppelpack

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p class="text">Sportlich hatten die Wolfsburger das Duell gegen die Kölner Amateure klar für sich entschieden. Der Spanier Diego Klimowicz (31. ) und der ehemalige Fortuna-Köln-Spieler Thomas Brdaric (42., 50.) erzielten vor 2000 Zuschauern im Südstadion die Tore für den DFB-Pokalfinalisten von 1995.

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p class="text">Die "U23"-Auswahl der "Geißböcke, die mit den fünf Profis Alexander Bade, Andrew Sinkala, Roland Benscheider, Giovanni Frederico und Michael Niedrig angetreten war, hatte in den ersten 20 Minuten gute Szenen und Chancen zur Führung. Aber Thomas Bröker in der 18. Minute und kurz darauf Frederico vergaben zwei gute Einschussmöglichkeiten.

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p class="text">Danach spielte Wolfsburg konzentrierter, besser und abgeklärter und sorgte mit den beiden schnellen Toren für klare Verhältnisse. Die Amateure resignierten danach und die "Wölfe" machten nur noch das Nötigste. Torjäger Brdaric und Klimowicz waren die herausragenden Spieler beim VfL, der in der Abwehr kaum gefordert wurde. Bei den "Geißböcken" verdienten sich Frederico und Bröker die Bestnoten.

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p class="text">STIMMEN ZUM SPIEL:

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p class="text">Trainer Christoph John (1. FC Köln (A)): "Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Wir wollten den Gegner überraschen. Leider haben wir unsere klaren Chancen nicht ausgenutzt. Der Unterschied zwischen Amateuren und Profis war dabei sehr deutlich."

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p class="text">Trainer Erik Gerets (VfL Wolfsburg): "In der ersten Halbzeit haben wir uns schwer getan. Es war zu wenig Bewegung im Spiel. Nach der Auswechslung wurde das dann besser. Deswegen haben wir verdient gewonnen."

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p class="text">STATISTIK ZUM SPIEL:

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p class="text">Köln: Bade - Achenbach (65. Schlösser), Tosun, Polak, Niedrig - Pagano, Federico, Sinkala (60. Zeh), Benschneider (73. Heinrichs) - Bröker, Kiskanc

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p class="text">Wolfsburg: Jentzsch - Rytter, Quiroga (46. Hrgovic), Schnoor, Weiser - Karhan, Thiam, Christow (73. Sarpei) - Brdaric, Klimowicz (50. Biliskow), Menseguez

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p class="text">Schiedsrichter: Dr. Drees (Mainz)

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p class="text">Tore: 0:1 Klimowicz (31.), 0:2 Brdaric (42.), 0:3 Brdaric (50.)

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p class="text">Zuschauer: 2.000

Beste Spieler: Federico, Bröker - Brdaric, Klimowicz

(sid)
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