DFB.Pokal 18/19: 1. FC Kaiserslautern schlägt 1. FC Nürnberg im Elfmeterschießen

Sieg im Elfmeterschießen : Kaiserslautern wirft Nürnberg aus dem Pokal

Der 1. FC Kaiserslautern steht im Achtelfinale des DFB-Pokals. Der Drittligist schlug am Mittwochabend den 1. FC Nürnberg nach Elfmeterschießen. Kurios: Beim FCN stand im Elfmeterschießen ein Feldspieler im Tor.

Nervenstark vom Punkt: Der 1. FC Kaiserslautern hat sich ins Achtelfinale des DFB-Pokals gekämpft, im Elfmeterschießen bezwang der kriselnde Fußball-Drittligist den Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg 6:5. Nach 120 spannenden Minuten hatte es 2:2 (2:2, 1:1) gestanden. Im Elfmeterschießen musste Nürnbergs Feldspieler Enrico Valentini ins Tor, weil Keeper Patric Klandt in der Schlussphase der Verlängerung eine Verletzung erlitt - und der FCN nicht mehr wechseln durfte.

FCK-Torhüter Lennart Grill parierte den entscheidenden Versuch von Tim Handwerker, zuvor hatte Andri Runar Bjarnason den Underdog in Führung gebracht. Der FCK, der in der Liga auf einem Abstiegsplatz steht, erreichte somit erstmals seit 2014 wieder die Runde der besten 16. Und er kann sich über 702.000 Euro freuen, die der Deutschen Fußball-Bund (DFB) für den Einzug ins Achtelfinale auslobt.

Bereits vor dem Elfmeterschießen hatte Kaiserslauterns Timmy Thiele zwei Strafstöße (8., 73.) verwandelt, Lukas Jäger (15.) und Michael Frey (90.) glichen jeweils aus. Frey nutzte einen schweren Patzer von Grill aus, der Keeper hatte den Nürnberger übersehen und ließ sich kurz vor dem Schlusspfiff den Ball stehlen. Im Elfmeterschießen wurde Grill dann doch noch zum Matchwinner.

(lt/sid)