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DFB-Pokal: Als Einlaufkinder zum Rheinischen Pokalgipfel

Malwettbewerb der Rheinischen Post : Als Einlaufkinder zum Pokalderby

Pauline Brüggen und Teresa Merz gewannen den Malwettbewerb der Rheinischen Post und durften gestern in der ausverkauften Arena gemeinsam mit den Profis auflaufen. Für die beiden Achtjährigen war es ein besonderes Erlebnis.

52.000 Zuschauer, eine ausverkaufte Arena. Die Kulisse für einen spannenden Fußballabend könnte kaum besser sein. Beim Aufwärmen geben sich die meisten Spieler von Fortuna Düsseldorf und Borussia Mönchengladbach noch ganz cool, doch beim Gang aus den Kabinen ist die Anspannung bei beiden Mannschaften spürbar - es geht um den Einzug ins Achtelfinale des DFB-Pokals. Auch bei Pauline Brüggen und Teresa Merz steigt vor dem Anpfiff des Spiels der Puls - allerdings nicht als Fans auf der Tribüne, sondern als Einlaufkinder. Die beiden Achtjährigen begleiten gleich die Profis auf ihrem Weg aus dem Spielertunnel auf den Rasen.

Pauline und Teresa haben dieses besondere Erlebnis bei einem Malwettbewerb der Rheinischen Post gewonnen. Lilli Kamp hatte bei einer Verlosung des Volkswagen Zentrums Düsseldorf von Gottfried Schultz Glück: "Ich weiß noch nicht, mit welchem Spieler ich einlaufen werde, aber das ist mir egal. Hauptsache, ich bin dabei", sagt die Achtjährige.

Teresa und Pauline haben Glück. Sie dürfen mit den Fortuna-Stars auflaufen. Vor der Treppe hinauf in die Arena schnappt sich Marcel Sobottka die Hand von Pauline, dahinter schaut Teresa zu Julian Schauerte hinauf. Die Einlaufkinder kennen die Profis natürlich - nicht nur aus dem Fernsehen, als junge Fans auch aus dem Stadion. Ihre Väter Marco Brüggen und Uli Merz sind treue Anhänger der Fortuna und nahmen ihre Töchter schon früh mit zu den Heimspielen.

"Beim Training habe ich auch schon einmal ein Foto mit Lumpi Lambertz gemacht und ein Autogramm von ihm bekommen. Aber Einlaufkind zu sein, ist noch besser", sagt die stolze Teresa. Je näher der Anstoß kommt, desto aufgeregter wird sie: "Seit Montag war ich nervös, aber gut schlafen konnte ich trotzdem." Pauline will eine Stunde vor dem Spiel von Aufgeregtheit nichts wissen. Auch wenn sie nicht beim Malwettbewerb gewonnen hätte, wäre sie mit ihrer Familie gestern dabei gewesen. Der Papa ist Dauerkarteninhaber und hatte mehrere Karten besorgt. "Nervös bin ich aber nicht", sagt die Schülerin. Vater Marco Brüggen aber: "Da bin ich anderer Meinung."

Dann kommt das Signal von der Stadionregie: Es geht hinauf in die volle Arena, wo alle Augen auf Spieler, Schiedsrichter und auch die Einlaufkinder auf dem Rasen gerichtet sind. Überall von den Tribünen werden Fotos mit dem Smartphone gemacht, aber wie die Profis beim Warmmachen bleiben dieses Mal Pauline und Teresa ganz cool. "Als wir auf dem Rasen waren und uns zu den Zuschauern drehen und winken mussten, haben die Spieler auch mit uns gesprochen und gesagt, was wir machen sollen. Aber durch die Einweisung vorher wussten wir ja Bescheid", berichtet Pauline, als sie kurz darauf schon wieder in den Katakomben ist. "Es ging viel zu schnell, aber es war super. Am liebsten wäre ich noch fünf Minuten länger bei den Spielern geblieben", sagt Teresa.

Nachdem sich die beiden wieder umgezogen hatten - ihre weißen Trikots, die Hosen und Stutzen durften sie behalten - ging es sofort zu den Vätern auf die Tribüne. Schließlich wartete noch ein ganzes Pokalderby auf die Achtjährigen.

(RP)