1. Sport
  2. Fußball
  3. DFB-Pokal

DFB-Pokal 21/22: TSV 1860 München schlägt FC Schalke 04, Borussia Dortmund gewinnt gegen FC Ingolstadt

DFB-Pokal kompakt : Favoriten setzen sich durch – nur Schalke patzt bei 1860

Die Favoriten sind am Dienstagabend mit Pflichtsiegen ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen – auch wenn etwa der SC Freiburg lange zittern musste. Für den FC Schalke 04 war dagegen nach dem Höhenflug in der Liga Endstation beim Drittligisten 1860 München.

TSV 1860 München - FC Schalke 04 1:0 (1:0)

Das Zweitliga-Spitzenteam aus Gelsenkirchen schied überraschend beim Drittligisten 1860 München aus. Der fünfmalige Cup-Champion um Coach Dimitrios Grammozis unterlag mit 0:1 (0:1) und verpasste erstmals seit sechs Jahren den Sprung in die Runde der letzten 16. "Ich bin enttäuscht, denn es war viel mehr drin", sagte Grammozis: "Irgendwie wollte der Ball nicht rein."

Ohne den erst in der zweiten Halbzeit eingewechselten Torjäger Simon Terodde tat sich Schalke von Beginn an schwer, eine Rote Karte gegen Malick Thiaw (48.) wegen einer Notbremse machte die Aufgabe noch komplizierter. Die Münchner, nur Tabellen-16. in Liga drei, brachten ihren frühen Treffer von Stefan Lex (5.) über die Zeit.

Borussia Dortmund - FC Ingolstadt 2:0 (0:0)

Zufrieden mit dem Weiterkommen war auch Dortmunds Coach Marco Rose trotz Mini-Kulisse, zähen Belagerungsfußballs und der erst späten Entscheidung. Gegen das Zweitliga-Schlusslicht FC Ingolstadt verzettelten sich die Dortmunder mit einer besseren B-Elf, zogen aber durch ein 2:0 (0:0) dank Joker Thorgan Hazard (72., 81.) vor nur 25.130 Zuschauern in die nächste Runde ein. "Wir hätten früher das 1:0 machen können, dadurch haben wir es uns selbst schwer gemacht", sagte Hazard bei Sky.

SV Babelsberg - RB Leipzig 0:1 (0:1)

Den hochambitionierten Leipzigern reichte ein mühsamer 1:0 (1:0)-Arbeitssieg beim wacker kämpfenden Regionalligisten SV Babelsberg. "Wichtig ist, dass wir weitergekommen sind. Egal, ob 4:0 oder 1:0", sagte Szoboszlai in der ARD.

VfL Osnabrück - SC Freiburg 2:2 (1:1, 0:1) n.V., 2:3 i.E.

Noch enger wurde es beim SC Freiburg, der den Drittligisten VfL Osnabrück vom Punkt mit 3:2 bezwang. Nach Verlängerung hatte es 2:2 (1:1, 1:0) gestanden. Die Führung von Vincenzo Grifo (34.) verspielte das Team von Trainer Christian Streich und kassierte nach dem späten Ausgleich von VfL-Joker Lukas Gugganig (90.+7) auch noch den Rückstand durch Sebastian Klaas (108.), doch Keven Schlotterbeck (120.) schlug nach einer Gelb-Roten Karte gegen VfL-Profi Ba-Muaka Simakala (116.) noch einmal zurück.

Preußen Münster - Hertha BSC 1:3 (1:1)

Bei Hertha BSC lebt die Hoffnung aufs Finale im eigenen Stadion weiter durch einen hart erschufteten 3:1 (1:1)-Erfolg beim Regionalligisten Preußen Münster. Stevan Jovetic (3.), Ishak Belfodil (79.) und Marco Richter (83.) trafen für den Favoriten. Münster, in der zweiten Hälfte nach einer Gelb-Rote-Karte in Unterzahl, schaffte zwischenzeitlich den Ausgleich durch Thorben Deters (41.).

  • Spielplan, Termine, TV-Übertragung : Das müssen Sie zum DFB-Pokal 2021/22 wissen
  • Jubel bei den DFB-Frauen nach dem
    7:0-Sieg : DFB-Frauen spielen Israel schwindelig
  • Die nächste Impfkampagne im Kreis Kleve
    Aktuelles zur Pandemie : Das müssen Sie über das Coronavirus im Kreis Kleve wissen

TSG Hoffenheim - Holstein Kiel 5:1 (2:0)

Hoffenheim setzte sich mit 5:1 (2:0) durch gegen den Vorjahres-Halbfinalisten Holstein Kiel. Die Störche schossen dabei durch Johannes van den Bergh (3.) und Hauke Wahl (31.) zwei Eigentore - das hatte es im DFB-Pokal zuletzt 1977 bei der Partie zwischen der TuS Rosenberg und dem MSV Duisburg (1:11) gegeben. Nach dem Anschlusstreffer von Phil Neumann (47.) sorgten Angelo Stiller (59.), Munas Dabbur (72.) sowie Jacob Bruun Larsen (84.) für klare Verhältnisse.

1. FSV Mainz 05 - Arminia Bielefeld 3:2 (2:2, 0:1) n.V.

Dabei ist weiter auch Mainz 05, das sich im Erstliga-Duell gegen Arminia Bielefeld mit 3:2 nach Verlängerung (2:2, 0:1) durchsetzte. Marcus Ingvartsen (114.) erzielte den entscheidenden Treffer. In der regulären Spielzeit hatten Jonathan Burkardt (53.) und Karim Onisiwo (59.) für das Heimteam und Masaya Okugawa (2.) und Fabian Klos (89.) für die Gäste getroffen.

1. FC Nürnberg - Hamburger SV 1:1 (1:1, 0:1) n.V., 2:4 i.E.

Der Hamburger SV setzte sich im Elfmeterschießen zweier Zweitligisten beim 1. FC Nürnberg mit 4:2 durch. Nach Verlängerung hatte es 1:1 (1:1, 1:0) gestanden.