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DFB-Pokal 2022/23: Anstoß, TV-Übertragung, Stream, Spielplan und Ergebnisse

Spielplan, Termine, TV-Übertragung : Das müssen Sie zum DFB-Pokal 2022/23 wissen

Der DFB-Pokal startet in eine neue Spielzeit. Titelverteidiger ist RB Leipzig, der Bundesligist konnte die Trophäe erstmals gewinnen. Hier finden Sie die wichtigsten Infos zum Spielplan, zu den Terminen und Sie erfahren, wo die DFB-Pokal-Spiele übertragen werden.

Wann beginnt der DFB-Pokal 2022/23?

Traditionell nehmen 64 Mannschaften am Pokalwettbewerb teil. Die Partien der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal werden von Freitag, 29. Juli 2022 bis Montag, 1. August, ausgetragen. Die Erstrundenspiele des FC Bayern und RB Leipzig finden erst am 30./ 31. August statt, weil beide Teams am 30. Juli im Supercup aufeinandertreffen.

Wann findet die nächste DFB-Pokal-Auslosung statt?

Die Auslosung der ersten Pokalrunde fand am Sonntag, den 29. Mai 2022, im Rahmen der ARD-Sportschau statt. Im Dortmunder Fußballmuseum wurde ermittelt, wer gegen wen antreten darf. Als Losfeen fungierten DFB-Vizepräsident Peter Frymuth und der ehemalige Fußball-Profi Kevin Großkreutz.

Wann findet das DFB-Pokal-Finale statt?

Das Finale um den DFB-Pokal in Berlin wird am 3. Juni 2023 stattfinden - seit 1985 ist das Olympiastadion der Austragungsort für das Endspiel.

Die Termine des DFB-Pokals in der Übersicht:

  • 1. Runde: 29. Juli – 1. August 2022*
  • * Am 30. Juli treffen die Bayern als Meister und die Leipziger als DFB-Pokalsieger im Supercup aufeinander. Die Erstrundenspiele beider Mannschaften finden daher erst am 30./ 31. August statt.
  • 2. Runde: 18./19. Oktober 2022
  • Achtelfinale: 31. Januar/1. Februar und 7./8. Februar 2023
  • Viertelfinale: 4./5. April 2023
  • Halbfinale: 2./3. Mai 2023
  • Finale: 3. Juni 2023 in Berlin

Diese Mannschaften nehmen am DFB-Pokal 2022/23 teil

Für die 1. Runde des DFB-Pokals 2022/23 sind wie bereits in den vergangenen Jahren 64 Mannschaften qualifiziert. Dies sind die jeweils 18 Vereine aus der Bundesliga und der 2. Liga der Saison 2020/21, die vier besten Mannschaften der zurückliegenden Drittliga-Saison, sowie 24 Vertreter der 21 Landesverbände des DFB. Die drei mitgliederstärksten Verbände Bayern, Niedersachsen und Westfalen haben jeweils zwei Startplätze.

Die 18 Bundesliga-Teilnehmer: 1. FC Köln, 1. FSV Mainz 05, 1. FC Union Berlin, Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt, FC Augsburg, FC Bayern München, FC Schalke 04, RB Leipzig, SC Freiburg, TSG Hoffenheim, VfB Stuttgart, VfL Bochum, VfL Wolfsburg, Werder Bremen, Hertha BSC.

Die 18 Zweitliga-Teilnehmer: 1. FC Heidenheim, 1. FC Magdeburg, 1. FC Nürnberg, Arminia Bielefeld, Eintracht Braunschweig, FC St. Pauli, Fortuna Düsseldorf, Hannover 96, Hansa Rostock, Holstein Kiel, Karlsruher SC, SC Paderborn, Jahn Regensburg, SpVgg Greuther Fürth, SV Darmstadt 98, SV Sandhausen, Hamburger SV, 1. FC Kaiserslautern.

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Aus der 3. Liga folgende Mannschaften in der Saison 2020/21 im DFB-Pokal startberechtigt: TSV 1860 München, Erzgebirge Aue, FC Ingolstadt, SpVgg Bayreuth (als Meister der Regionalliga Bayern), Dynamo Dresden, Waldhof Mannheim (als Landespokalsieger Baden), SV Elversberg (als Landespokalsieger Saarland) und Viktoria Köln (als Landespokalsieger Mittelrhein).

Vertreter der Landesverbände: Regionalliga: BSV Rehden (als Landespokalsieger Niedersachsen), Teutonia Ottensen (als Landespokalsieger Hamburg), Viktoria Berlin (als Landespokalsieger Berlin), Kickers Offenbach (als Hessenpokalsieger), VfB Lübeck (als Landespokalsieger Schleswig-Holstein), Energie Cottbus (als Landespokalsieger Brandenburg), Carl Zeiss Jena (als Thüringenpokalsieger), Chemnitzer FC (als Sachsenpokalsieger), SV Rödinghausen (als Westfalenpokalsieger), SV Straelen (als Landespokalsieger Niederrhein), FV Illertissen (als Bayernpokalsieger). Oberliga: FC Einheit Wernigerode (als Landespokalfinalist Sachsen-Anhalt, weil der Sieger FC Magdeburg bereits qualifiziert ist), FV Engers (als Sieger des Rheinlandpokals), SV Oberachern (als Landespokalsieger Südbaden), TSG Neustrelitz (als Landespokalsieger Mecklenburg-Vorpommern), Schott Mainz (als Südwestpokalsieger), Bremer SV (als Landespokalsieger Bremen), Stuttgarter Kickers (als Landespokalsieger Württemberg).

Spielplan und Ergebnisse des DFB-Pokals 2022/23

+++ 1. Runde +++
29./30./31. Juli/1. August 2022

Freitag, 29. Juli 2022:
TSG Neustrelitz - Karlsruher SC
1. FC Kaan-Marienborn 07 - 1. FC Nürnberg
Dynamo Dresden - VfB Stuttgart (alle 18 Uhr)
TSV 1860 München - Borussia Dortmund (20.45 Uhr live im ZDF)

Samstag, 30. Juli 2022:
Viktoria Berlin - VfL Bochum (13 Uhr)
SV Straelen - FC St. Pauli (13 Uhr)
SV Elversberg - Bayer 04 Leverkusen
SSV Jahn Regensburg - 1. FC Köln
FV Illertissen - 1. FC Heidenheim
VfB Lübeck - FC Hansa Rostock
SpVgg Oberfranken Bayreuth - Hamburger SV
FC Einheit Wernigerode - SC Paderborn 07 (alle 15.30 Uhr)
Stuttgarter Kickers - SpVgg Greuther Fürth
Kickers Offenbach - Fortuna Düsseldorf
FC Carl Zeiss Jena - VfL Wolfsburg (alle 18 Uhr)

Sonntag, 31. Juli 2022:
BSV Rehden - SV Sandhausen (13 Uhr)
Bremer SV - FC Schalke 04 (13 Uhr)
1. FC Kaiserslautern - SC Freiburg
SV Oberachern - Borussia Mönchengladbach
TuS BW Lohne - FC Augsburg
TSV Schott Mainz - Hannover 96
FV Engers 07 - Arminia Bielefeld
SV Rödinghausen - TSG 1899 Hoffenheim (alle 15.30 Uhr)
Eintracht Braunschweig - Hertha BSC
FC Erzgebirge Aue - 1. FSV Mainz 05
SV Waldhof Mannheim - Holstei Kiel (alle 18 Uhr)

Montag, 1. August 2022:
Chemnitzer FC - 1. FC Union Berlin
FC Energie Cottbus - 1. FC Union Berlin
FC Ingolstadt 04 - SV Darmstadt 98 (alle 18 Uhr)
1. FC Magdeburg - Eintracht Frankfurt (20.45 Uhr, live ARD)

Dienstag, 30. August 2022:
FC Teutonia 05 - RB Leipzig (20.45 Uhr, live im ZDF)

Mittwoch, 31. August 2022:
Viktoria Köln - Bayern München (20.45 Uhr, live ARD)

+++ 2. Runde +++

+++ Achtelfinale +++

+++ Viertelfinale +++

+++ Halbfinale +++

+++ Finale +++

Wo wird der DFB-Pokal im TV übertragen?

Alle 63 Spiele werden live auf Sky zu sehen sein. Im Free-TV (ARD und ZDF) werden 15 Spiele live zu sehen sein – darunter die beiden Halbfinals sowie das Endspiel in Berlin.

Der Weg ins Finale des DFB-Pokals

Fünf Runden muss eine Mannschaft überstehen, um ins DFB-Pokal-Finale einzuziehen. Jede Partie ist ein K.o.-Spiel. Steht es nach 90 Minuten unentschieden, muss der Gewinner in der Verlängerung oder – wenn nötig – im Elfmeterschießen gefunden werden.

Wer ist Rekordsieger und Titelverteidiger des DFB-Pokals?

Titelverteidiger ist RB Leipzig. Im Finale 2021/22 setzten sich die Leipziger mit 4:2 nach Elfmeterschießen gegen den SC Freiburg durch. Nach Verlängerung hatte es 1:1 (1:1, 0:1) gestanden. Maximilian Eggestein (19.) hatte die Freiburger in Führung gebracht hatte, Christopher Nkunku (76.) glich aus. Für die Sachsen war es nach Finalpleiten 2019 und 2021 der erste Erfolg im DFB-Pokal.

Rekordsieger ist der FC Bayern München mit 20 Pokalsiegen bei 24 Endspielteilnahmen. Allerdings erlebte der FC Bayern auch schon einige Blamagen im DFB-Pokal - hier lesen Sie mehr dazu. Hinter den Bayern folgt Werder Bremen auf Position zwei. Die Hanseaten gewannen den Titel sechsmal (zehn Endspielteilnahmen). Der FC Schalke 04 und Dortmund folgen mit fünf Pokalsiegen.

Die DFB-Pokalsieger der vergangenen fünf Jahre
2017/18: Eintracht Frankfurt (3:1 gegen FC Bayern)
2018/19: Bayern München (3:0 gegen RB Leipzig)
2019/20: Bayern München (4:2 gegen Bayer Leverkusen)
2020/21: Borussia Dortmund (4:1 gegen RB Leipzig)
2021/22: RB Leipzig (RB Leipzig 4:2 (1:1, 1:1, 0:1) n. E. gegen SC Freiburg)

Was schüttet der DFB an Prämien aus?

In der Saison 2019/2020 gab es in der ersten Runde pro Klub 175.500 Euro. In der zweiten Runde waren Einnahmen in Höhe von 351.000 Euro garantiert. Im Achtelfinale wurden 702.000 Euro ausgezahlt. Die Viertelfinalisten erhielten 1,4 Millionen Euro, die Halbfinalisten 2,8 Millionen Euro. Das Finale wurde gesondert abgerechnet.

Hier geht es zur Infostrecke: Alle DFB-Pokal-Endspiele seit 1935

(old)