1. FC Kaiserslautern will beim FC Bayern nicht nur Trikots tauschen

Halbfinale im DFB-Pokal: FCK fährt nicht zum Trikottausch nach München

Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern geht mit großer Demut in das DFB-Pokal-Halbfinale beim Triple-Gewinner Bayern München.

"Wir sind uns unserer Unterlegenheit bewusst. Die Bayern sind übermächtig und können sich nur selbst schlagen", sagte Trainer Kosta Runjaic vor der Partie des Zweitligavierten am Mittwoch in München (20.30 Uhr/Live-Ticker): "Wir haben nur minimalste Chancen. Aber wir werden versuchen, diese zu nutzen."

Obwohl Runjaic kaum Chancen auf den Einzug ins DFB-Pokal-Finale sieht, soll seine Elf den zweimaligen Pokalsieger (1990 und 1996) würdig vertreten. "Wir repräsentieren auch einen großen Verein mit einer großen Tradition", sagte der Coach des viermaligen Meisters, der von 6660 Fans in die bayrische Landeshauptstadt begleitet wird: "Wir fahren nicht nur nach München, um die Trikots zu tauschen. Wir wollen nicht ängstlich reingehen, sondern mit Spaß und Entschlossenheit."

Bis auf den Offensivspieler Marcel Gaus kann Runjaic, dessen Klub im Juli 2010 den bisher letzten Pflichtspielsieg gegen die Bayern (2:0) gefeiert hat, auf alle Spieler zurückgreifen.

(sid)
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