Chemnitzer FC stellt Anti-Rassismus-Beauftragten ein

Nach Trauerbekundung für rechtsradikalen Fan : Chemnitzer FC stellt Anti-Rassismus-Beauftragten ein

Der Chemnitzer FC sagt Rechtsradikalismus den Kampf an und hat einen Anti-Rassismus-Beauftragten eingestellt. Der Verband hatte das gefordert.

Drittliga-Aufsteiger Chemnitzer FC hat einen Anti-Rassismus-Beauftragten eingestellt. Daniel Maaß (47), seit 2010 für den Bayerischen Fußball-Verband als Konfliktmanager tätig, wird die Stelle besetzen. Das gab der Tabellenführer der Fußball-Regionalliga Nordost am Montag bekannt.

Mit der Schaffung der Position kommt Chemnitz nach den Vorfällen am 9. März einer Auflage des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) nach. Damals hatten Trauerbekundungen für einen rechtsradikalen Chemnitz-Fan im Stadion der Himmelblauen bundesweit für großen Wirbel gesorgt.

"Die neue Stelle des Anti-Rassismus-Beauftragten ist ein weiterer Baustein im Kampf gegen Rechtsradikalismus. Wir stehen als CFC vor einer großen Herausforderung.", sagte Klaus Siemon, Insolvenzverwalter des Chemnitzer FC, der derzeit die Geschicke des Vereins leitet.

(sef/sid)
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