1. Sport
  2. Fußball
  3. Champions League

Super League: Eigentümer des FC Liverpool entschuldigt sich bei Fans

Nach Rückzug aus der Super League : Eigentümer des FC Liverpool entschuldigt sich bei Fans

Der US-Geschäftsmann und Eigentümer des englischen Fußball-Erstligisten FC Liverpool, John W. Henry, hat sich für die Teilnahme an Plänen zu einer Super League entschuldigt.

„Ich möchte mich bei allen Fans des FC Liverpool für die entstandenen Brüche in den vergangenen 48 Stunden entschuldigen“, sagte er in einem am Mittwoch auf Twitter verbreiteten zweieinhalb Minuten langen Video. Es sei klar gewesen, dass das Projekt nie ohne die Unterstützung der Fans überlebensfähig sein werde. „Ihr habt in diesen 48 Stunden klar gemacht, dass es keinen Bestand haben wird“, so Henry.

<aside class="park-embed-html"> <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">John W Henry&#39;s message to Liverpool supporters. <a href="https://t.co/pHW3RbOcKu">pic.twitter.com/pHW3RbOcKu</a></p>&mdash; Liverpool FC (@LFC) <a href="https://twitter.com/LFC/status/1384763846557147142?ref_src=twsrc%5Etfw">April 21, 2021</a></blockquote> <script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> </aside>
Dieses Element enthält Daten von Twitter. Sie können die Einbettung solcher Inhalte auf unserer Datenschutzseite blockieren

Auch bei Trainer Jürgen Klopp, den Spielern und „jedem, der so hart daran arbeitet, unsere Fans stolz zu machen“ wolle er sich entschuldigen, fuhr der Investmentmanager fort.

Zwölf europäische Spitzenclubs, darunter neben Liverpool und Tabellenführer Manchester City vier weitere englische Premier-League-Vereine sowie Real Madrid und Juventus Turin, hatten in der Nacht zum Montag die Gründung einer milliardenschweren Super League angekündigt. Diese hätte in direkter Konkurrenz zur Champions League der Europäischen Fußball-Union Uefa gestanden. Aus der Bundesliga hatte sich kein Club der Super League angeschlossen. Finanziert werden sollte das Milliarden-Projekt durch eine US-Großbank.

Nur rund 48 Stunden später sagten jedoch alle beteiligten sechs englischen Clubs ihre Teilnahme an dem Projekt nach heftigen Proteststürmen und Widerstand von Verbänden und Politik wieder ab. Die Super League gilt damit als gescheitert.

(dpa/old)