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Champions League: Unterschiedliche Logos auf Trikots von RB Leipzig sorgen für Verwunderung

Beim Spiel gegen Tottenham : Unterschiedliche Logos auf Leipzig-Trikots sorgen für Verwunderung

RB Leipzig trifft im ersten Champions-League-Achtelfinale der Vereinsgeschichte auf Tottenham Hotspur. Bei den Fans sorgt ein kleines, aber feines Detail für Verwunderung.

RB Leipzig gastierte im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Tottenham Hotspur. Es war das erste K.o.-Runden-Duell in der Königsklasse in der Geschichte der Leipziger. Dank des 1:0-Erfolgs geht der Bundesligist mit einer sehr guten Ausgangslage am 10. März (Dienstag/21.00 Uhr) zu Hause ins Rückspiel.

Schon vor der Partie war den Fans ein kurioses Detail aufgefallen. Die drei RB-Profis Lukas Klostermann, Timo Werner und Christopher Nkunku trugen ein Trikot, auf denen das Logo des Hauptsponsors Red Bull in schlichtem Weiß gehalten war. Beim Rest der Mannschaft prangte dagegen die gelbe Sonne mit den zwei roten Bullen auf der Brust.

Bei den Fans sorgte das Detail für Verwunderung. „Warum haben manche Spieler von RB einen weißen Bullen vorne drauf und manche einen roten?“, fragte ein User. Ein anderer wollte direkt dem Zeugwart des Bundesligisten die Schuld für den „Fauxpas“ in die Schuhe schieben: „Ist das eigentlich Absicht oder hat der Zeugwart von #RBL geschlampt?“ Laut eines Users könnte es sich auch um eine reine Werbemaßnahme handeln: „Macht Red Bull auf den Trikots Werbung für verschiedene Geschmackssorten oder warum ist der Trikotsponsor nicht einheitlich?“

Zumindest im zweiten Durchgang liefen dann auch Klostermann, Werner und Nkunku mit den „richtigen“ Trikots auf. Was es mit den unterschiedlichen Logos auf sich hatte, war zunächst unklar. „Ich habe mit den Zeugwarten gesprochen. Auf dem Weg vom Hotel ist die Kiste mit den komplett richtigen Trikots abhandengekommen. Da müssen wir mal auf die Suche gehen, wo die hin ist. Die zwei Spürnasen sind schon unterwegs, damit wir im Rückspiel die richtigen Trikots anhaben“, sagte RB-Trainer Julian Nagelsmann nach dem Spiel.

Es sollte die einzige Panne während des beeindruckenden Auftritts bleiben. Denn bis zum Siegtor hatte Leipzig nicht nur eine herausragende Leistung geboten, sondern auch reihenweise Großchancen vergeben. Dass die Mannschaft ruhig geblieben ist, sah Nagelsmann als wichtigen Entwicklungsschritt. „So eine Situation ist ein Klassiker für Ungeduld. Das war sehr reif von dieser jungen Mannschaft“, sagte der 32-Jährige.

(old)