Champions League: Luis Figo darf bei Legendenspiel nicht auflaufen

Champions League: Barca-Fans verhindern Figos Einsatz im Legendenspiel

Ein Legendenspiel stimmt am Freitag in Berlin auf das Champions-League-Finale ein, und für manchen Fan sind die Mannschaften dort spektakulärer besetzt als das Endspiel in der Königsklasse. Fehlen wird dabei Luis Figo, nachdem sich die Fans des FC Barcelona gegen einen Einsatz des Portugiesen ausgesprochen hatten.

As UEFA informs us, by request of our Club, Luis Figo will not represent Barça in the Legends match in Berlin #FCBlive

— FC Barcelona (@FCBarcelona) 3. Juni 2015Figo sollte eigentlich auch das Barca-Trikot tragen, doch nach einem Proteststurm der katalanischen Anhänger nahm man davon Abstand. "Die Uefa hat uns informiert, dass auf Bitten unseres Klubs, Luis Figo Barca nicht beim Legendenspiel in Berlin repräsentieren wird", twitterte der spanische Meister. Die Uefa erklärte indes, Barcelona habe sie deswegen nie kontaktiert. Figo sei wie immer eingeladen worden, stehe aber nicht zur Verfügung.

Figo war von 1995 bis 2000 für Barcelona aufgelaufen, ehe er ausgerechnet zum Erzrivalen Real Madird wechselte. Diesen "Verrat" haben ihm die Barca-Anhänger bis heute nicht verziehen. Beim "Clasico" im November 2002 war Figo sogar mit einem Kopf eines Spanferkels beworfen.

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Auf dem Uefa-Fanfest vor dem Brandenburger Tor trifft das Team "World Allstars" unter anderem mit Jens Lehmann, Giovane Elber, Clarence Seedorf und Marco Materazzi auf eine Auswahl von Barca- und Juve-Legenden. Dafür haben Alessandro Del Piero, Mark van Bommel und Fabio Cannavaro zugesagt.

Auch die Namen der Trainer an der Seitenlinie klingen nach großem Fußball. Ruud Gullit und Peter Schmeichel coachen die Welt-Auswahl, die brasilianische Fußball-Ikone Zico betreut die Ex-Stars der Champions-League-Finalisten. Gespielt wird am Freitag (17.30 bis 18.30 Uhr) auf einem Kustrasen-Kleinfeld unmittelbar vor dem Brandenburger Tor.

Der Eintritt ist für die Fans kostenlos, allerdings sind die Plätze begrenzt. Auf der Tribüne können 520 Zuschauer das Spiel verfolgen. Wer dort keinen Platz findet, kann sich vor einer Videoleinwand versammeln. Dort wird das Spiel übertragen.

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(sid)
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