Carlo Ancelotti warnt den FC Bayern München vor Juventus Turin

Künftiger Bayern-Trainer: Ancelotti warnt: "Juventus ist richtig gut drauf"

Carlo Ancelotti sagt seinem künftigen Verein Bayern München vor dem Champions-League-Achtelfinale gegen Juventus Turin (23. Februar/16. März) ein hartes Stück Arbeit voraus.

"Es ist ein wirklich ausgeglichenes Duell. Natürlich ist Juventus im Moment richtig gut drauf, hat 15 Liga-Spiele in Folge gewonnen und steht nun ganz oben in der Tabelle", sagte der Italiener im Interview mit dem Sportnachrichtenportal "goal.com".

Allerdings: "Bayern ist Bayern. Bayern hat viel Qualität in der Mannschaft und konzentriert sich auf die Champions League. Das ist eine ausgeglichene Sache zwischen den beiden Teams, die erst in München im Rückspiel entschieden wird", sagte Ancelotti.

Der 56-Jährige, der im Sommer beim deutschen Rekordmeister Pep Guardiola ersetzen wird, gab auch einen Einblick in seine Philosophie. "Eine gute Mannschaft ist für mich eine Mannschaft, die gut angreift und gut verteidigt. Vielleicht mögen die meisten Leute Offensivfußball, aber für mich ist es auch sehr interessant, mir ein Team anzuschauen, das defensiv stark ist", sagte er.

Die Balance sei der Schlüssel im Fußball. "Beim offensiven Ansatz geht es um die Kreativität. Man muss sich auf die Fähigkeiten seiner Spieler verlassen, die ihre Technik und ihre Kreativität im Angriff einbringen müssen. In der Abwehr geht es nur um Aufopfern, um Konzentration, um harte Arbeit."

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Juve droht nächster Ausfall

Juve droht für die Duelle mit den Bayern ein weiterer Ausfall in der Abwehr. Der brasilianische Außenverteidiger Alex Sandro verletzte sich am Dienstag im Training und musste die Einheit abbrechen, wie der Serie-A-Klub mitteilte. Wie schwer die Verletzung des 25-Jährigen ist und wie lange er ausfällt, sollten weitere Untersuchungen am Mittwoch zeigen.

Im Achtelfinal-Hinspiel muss der Vorjahresfinalist kommenden Dienstag bereits auf die verletzten Abwehrspieler Giorgio Chiellini und Martin Caceres verzichten. Verteidiger Leonardo Bonucci war zudem am vergangenen Wochenende beim 1:0-Ligasieg gegen SSC Neapel verletzt ausgewechselt worden, Stürmer Mario Mandzukic arbeitet weiter an seinem Comeback. Der deutsche Weltmeister Sami Khedira sollte nach seiner gelungenen Rückkehr gegen Neapel hingegen spielen können.

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(seeg/sid/dpa)
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