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Borussia Dortmund: Hooligans greifen BVB-Fans in St. Petersburg an

Übergriffe vor Champions-League-Achtelfinale : Hooligans attackieren BVB-Fans in St. Petersburg

Die Fans des deutschen Vizemeisters Borussia Dortmund, die ihren Verein zum Achtelfinal-Hinspiel der Champions League nach St. Petersburg ( ab 20.45 Uhr im Live-Ticker) begleiten, sind offenbar Opfer von Übergriffen russischer Hooligans geworden.

Die Fans des deutschen Vizemeisters Borussia Dortmund, die ihren Verein zum Achtelfinal-Hinspiel der Champions League nach St. Petersburg (ab 20.45 Uhr im Live-Ticker) begleiten, sind offenbar Opfer von Übergriffen russischer Hooligans geworden.

"Passt auf euch auf, es gibt weiterhin Angriffe auf BVB-Fans in der Stadt. Heimische Anhänger sind in Gruppen bis zu 20 auf der Suche", twitterte der Fanbeauftragte des BVB, Jens Volke, am Dienstag.

Bereits am Montagabend waren nach Angaben Volkes mehrere Dortmunder Fans attackiert worden, in der "Westfälischen Rundschau" spricht Volke von "mehreren leichten Verletzungen". Einem Fan soll sogar das Nasenbein gebrochen worden sein.

Passt auf euch auf, es gibt weiterhin Angriffe auf BVB-Fans in der Stadt. Heimische Anhänger sind in Gruppen bis zu 20 auf der Suche.

Auf der Facebook-Seite der Fanbeauftragten von Borussia Dortmund berichten einige Dortmunder Anhänger von Übergriffen in der Stadt. "Wurden gerade auch attackiert. Geht in eure Hotels. Die Polizei lacht auch nur. Auch die Hauptverkehrsstraße ist nicht sicher", schreibt Josef Köppel unter die Warnung, dass es in der Stadt nicht sicher sei.

"Wir sitzen in der Hotelbar. Eben kamen drei Borussen ohne Fanbekleidung reingerannt. Sie wurde von einer Gruppe von hinten angegriffen. Direkt vor dem Hotel. Der eine sah schon übel aus", schreibt Janina Santner. Die Fanbeauftragten raten den Fans vor Ort, nur in Gruppen rauszugehen und mit einem Taxi zum vereinbarten Treffpunkt zu fahren, von dem aus die Fans mit Bussen ins Stadion transportiert werden.

Die Fanbeauftragten des BVB hatten die mitgereisten Anhänger bereits im Vorfeld der Partie davor gewarnt, Opfer von gezielten Attacken sein zu können. "St. Petersburg gilt unter vielen Fans als heißes Pflaster", sagte Volke. Auch sollten die Anhänger darauf verzichten, mit Fan-Utensilien wie Schal oder Trikot durch die Stadt zu gehen.

(seeg)