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VfL Wolfsburg - Arminia Bielefeld 5:0 (4:0): Wolfsburg schiesst Bielefeld ab

VfL Wolfsburg - Arminia Bielefeld 5:0 (4:0) : Wolfsburg schiesst Bielefeld ab

Wolfsburg (rpo). Mit dem höchsten Saisonsieg hat der VfL Wolfsburg die erfolgreichste Hinrunde seiner Bundesliga-Geschichte gekrönt. Die Niedersachsen schlugen Aufsteiger Arminia Bielefeld mit 5:0 und stürmten dank des besten Saisonauftritts auf den vierten Tabellenplatz vor. Die Gäste aus Ostwestfalen verabschiedeten sich dagegen mit einer indiskutablen Leistung in die Winterpause, konnten aber als bester Aufsteiger Rang zehn behaupten.

Wolfsburgs Däne Thomas Rytter eröffnete in der 14. Minute mit seinem ersten Bundesligator im 73. Spiel für den VfL den Torreigen. Vor 24.013 Zuschauern in der VW-Arena erhöhten Diego Klimowicz (26. ) und zweimal Thomas Brdaric (37./40.) noch vor der Pause auf 4:0. Ein verwandelter Foulelfmeter von Martin Petrov (67.) stellte das Endergebnis her und ließ die "Wölfe" nach zuletzt drei Niederlagen in Folge wieder einmal jubeln.

Die Bielefelder zeigten über weite Strecken der Partie so gut wie keine Gegenwehr und konnten am Ende froh sein, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Bis auf einen Freistoß von Petr Gabriel (24.), den VfL-Torwart Simon Jentzsch glänzend parierte, brachte die Arminia nichts Nennenswertes zu Stande.

Auf der anderen Seite kamen die Gastgeber beinahe im Fünf-Minuten-Takt zu hochklassigen Chancen und hätten allein vor der Pause das halbe Dutzend Tore voll machen können. Doch angesichts des klaren Vorsprungs konnte es sich Brdaric sogar erlauben, kurz vor der Pause das leere Bielefelder Gehäuse zu verfehlen.

Petrov per Elfmeter

Nach dem Seitenwechsel schalteten die Wolfsburger einen Gang zurück, blieben aber dennoch klar spielbestimmend. Schon vier Minuten nach der Pause hatte Spielmacher Andres D'Alessandro das 5:0 auf dem Fuß, traf aber aus zwölf Metern halbrechter Position nur das Außennetz. Etwas später machte es Petrov vom Elfmeterpunkt dann besser, nachdem der Bielefelder Gabriel den Strafstoß an Brdaric verschuldet hatte.

Neben dem Wolfsburger Nationalstürmer, der seine Saisontore Nummer sieben und acht erzielte, überzeugten bei den Gastgebern auch die glänzend aufgelegten D'Alessandro und Petrov. Auf Seiten der Arminia erreichte kein Spieler Normalform.


STIMMEN ZUM SPIEL

Trainer Erik Gerets (VfL Wolfsburg): "Ich bin wirklich glücklich. Ich habe schon vor dem Spiel in der Kabine gemerkt, dass die Spieler absolut gewinnen wollten. Das hatte ich in den letzten Wochen ab und zu vermisst."

Trainer Uwe Rapolder (Arminia Bielefeld): "Es ist ein trauriger Jahresabschluss, aber das Spiel war ein Fingerzeig dafür, dass wir eine Pause brauchen. Meine Jungs sind es nicht gewohnt, 20 Spiele auf diesem Niveau zu bestreiten. Ich habe das schon in dieser Woche irgendwie gemerkt und gewarnt."

STATISTIK ZUM SPIEL

Wolfsburg: Jentzsch - Rytter, Quiroga, Hofland (80. Schnoor), Weiser - Karhan, Thiam - D'Alessandro - Brdaric, Klimowicz (77. Topic), Petrow (70. Menseguez)

Bielefeld: Hain - Lense, Langkamp (72. Duro), Gabriel, Schuler - Fink, Dammeier (72. Trajanov) - Owomoyela, Skela, Buckley (81. Cerci) - Vata

Schiedsrichter: Fröhlich (Berlin)

Tore: 1:0 Rytter (14.), 2:0 Klimowicz (26.), 3:0 Brdaric (37. ), 4:0 Brdaric (40.), 5:0 Petrow (67., Foulelfmeter)

Zuschauer: 24.013

Beste Spieler: Petrow, Brdaric, D"Alessandro -

Gelbe Karten: Hofland (5/3), Weiser (3) - Lense (3), Owomoyela

(sid)