Werder Bremen - Hamburger SV 6:0 (3:0): Werder lässt den Knoten platzen

Werder Bremen - Hamburger SV 6:0 (3:0) : Werder lässt den Knoten platzen

Bremen (rpo). Deutlicher konnte der Tabellenführer seinen Anspruch auf den Titel kaum zum Ausdruck bringen: Mit einer 6:0 (3:0)-Packung hat Werder Bremen die Gäste aus Hamburg vom Platz geprügelt und damit alles Reden von einer Krise beendet.

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p class="text"><P>Bremen (rpo). Deutlicher konnte der Tabellenführer seinen Anspruch auf den Titel kaum zum Ausdruck bringen: Mit einer 6:0 (3:0)-Packung hat Werder Bremen die Gäste aus Hamburg vom Platz geprügelt und damit alles Reden von einer Krise beendet.

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p class="text">Dank der Gala-Vorstellung ist Werder Bremen dem vierten deutschen Meistertitel ein entscheidendes Stück näher gekommen. Der Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga gewann das 80. Erstliga-Derby gegen den Hamburger SV auch in dieser Höhe verdient mit 6:0 (3:0).

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p class="text">Ein Eigentor des Hamburgers Sergej Barabarez in der 16. Minute eröffnete vor 42.500 Zuschauern im Weserstadion den Torreigen für die Gastgeber. Die weiteren Treffer für den Herbstmeister erzielten Valerien Ismael (21.), Ivan Klasnic (39.) sowie Ailton (48.), dessen 26. Saisontreffer zugleich das 800. Bundesliga-Tor der laufenden Saison war, Nelson Valdez (80.) und Viktor Skripnik (84., Handelfmeter).

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p class="text">Verspätetes Geburtstagsgeschenk

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p class="text">Einen Tag nach dem 43. Geburtstag von Werder-Trainer Thomas Schaaf bereitete ihm seine Mannschaft mit einer hervorragenden Leistung ein verspätetes Geburtstagsgeschenk. Nach zwei Heimspielen ohne Sieg in Folge konnten die Bremer wieder an ihre Topverfassung vom Jahresbeginn anknüpfen. Allerdings steckten die Gäste nach dem frühen Rückstand sehr schnell auf, man vermisste bei den Hamburgern den Willen, dem Spiel noch einmal eine Wende geben zu wollen.

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p class="text">"Dieses Spiel geben wir nicht mehr aus der Hand", hatte der gesperrte Bremer Nationalspieler Fabian Ernst schon in der Halbzeitpause prophezeit. Der ehemalige Hamburger sollte Recht behalten, die Platzherren steckten zwar nach dem Seitenwechsel ein wenig zurück, doch der dreifache Punktgewinn geriet niemals in Gefahr.

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p class="text">Keine gute Idee war die Maßnahme von HSV-Coach Klaus Toppmöller, den bisherigen Reservetorhüter Tom Starke anstelle von Stammtorwart Stefan Wächter zwischen die Pfosten zu stellen. Starke machte keinen sicheren Eindruck und war mit Fehlern maßgeblich am zweiten und fünften Bremer Tor beteiligt.

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p class="text">Abwehrspieler Ismael sowie der finnische Nationalspieler Pekka Lagerblom waren die herausragenden Spieler im besten Team der Rückserie, das zum 22. Mal in Folge ungeschlagen blieb. Beim HSV erreichte gefiel nur Kapitän Nico-Jan Hoogma aufgrund seiner vorbildlichen kämpferischen Einstellung.


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p class="text">STIMMEN ZUM SPIEL:

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p class="text">Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): "Ich freue mich über unsere Leistung. Wir waren direkt im Spiel drin und haben über 90 Minuten engagiert gearbeitet. Wir haben wunderschöne Tore erzielt und damit das Publikum begeistern können."

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p class="text">Trainer Klaus Toppmöller (Hamburger SV): "Man hat gesehen, dass Werder eine Spitzenmannschaft ist und wir im Mittelmaß stecken. In der zweiten Halbzeit sind wir komplett eingebrochen, dafür möchte ich mich entschuldigen. Ich bin wahnsinnig enttäuscht, so tritt man als Mannschaft nicht auf."


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p class="text">STATISTIK ZUM SPIEL:

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p class="text">Bremen: Reinke - Stalteri, Ismael, Krstajic, Schulz - Lagerblom (72. Skripnik), Baumann, Borowski - Micoud - Ailton (80. Charisteas), Klasnic (62. Valdez)

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p class="text">Hamburg: Starke - Fukal, Ujfalusi, Hoogma, Reinhardt - Wicky, Schlicke, Hleb (60. Cardoso), Benjamin (60. Romeo) - Mahdavikia, Barbarez

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p class="text">Schiedsrichter: Fröhlich (Berlin)

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p class="text">Tore: 1:0 Barbarez (16., Eigentor), 2:0 Ismael (21.), 3:0 Klasnic (39.), 4:0 Ailton (48.), 5:0 Valdez (80.), 6:0 Skripnik (84., Handelfmeter)

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p class="text">Zuschauer: 42.500 (ausverkauft)

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p class="text">Beste Spieler: Ismael, Lagerblom - Hoogma

Gelbe Karten: - Reinhardt (5/2), Wicky (5/1), Romeo (3)