VfB Stuttgart will Santiago Ascacibar für Spuck-Attacke gegen Kai Havertz bestrafen

„Klares Zeichen setzen“ : Stuttgart will Ascacibar für Spuck-Attacke bestrafen

Santiago Ascacibar vom VfB Stuttgart hat den Leverkusener Kai Havertz auf dem Platz angespuckt. Der Klub verteidigt seinen Spieler, will ihn aber dennoch bestrafen.

Stuttgarts Sportvorstand Thomas Hitzlsperger hat für Santiago Ascacibar nach dessen Spuck-Attacke eine empfindliche Strafe angekündigt und dessen skandalösen Aussetzer hart kritisiert. "Er ist in Sachen Mentalität und Einstellung ein Vorbild. Er hat in dieser Situation aber ganz klar eine Grenze überschritten. Das dulden wir nicht, und wir werden diese Aktion auch intern bestrafen", sagte Hitzlsperger am Sonntag.

Der 22 Jahre alte Argentinier, der beim 0:1 (0:0) des VfB gegen Bayer Leverkusen in der Nachspielzeit Jungstar Kai Havertz angespuckt und Rot gesehen hatte, habe mit seinem Platzverweis "der Mannschaft und dem Verein geschadet. Da müssen wir ein klares Zeichen setzen", ergänzte der VfB-Vorstand.

Ansonsten forderte Hitzlsperger angesichts der wachsenden Unruhe beim krisengeplagten Traditionsverein Geschlossenheit. "Wir dürfen nicht anfangen, den Frust über die derzeitige Lage nach außen zu tragen. Wenn wir dies tun, sind wir auf dem falschen Weg. Ich appelliere an jeden Einzelnen, die Ruhe zu bewahren", sagte der frühere Profi.

Der Vorsprung auf den Abstiegsplatz zum 1. FC Nürnberg beträgt nur noch drei Punkte. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) steht nun das brisante Kellerderby beim FC Augsburg an. "Wir müssen auf dem Platz Gas geben und in den nächsten Tagen einen Plan für dieses Spiel entwickeln. Das geht nur gemeinsam", so Hitzlsperger.

(sef/dpa/sid)
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