VfB Stuttgart: Trainer Tayfun Korkut verlängert bis 2020

VfB-Trainer bleibt bis 2020: Stuttgart verlängert mit Tayfun Korkut

Der VfB Stuttgart hat den Vertrag mit Trainer Tayfun Korkut vorzeitig um ein Jahr bis zum 30. Juni 2020 verlängert. Korkut hatte die Schwaben erst im Januar übernommen und von Rang 14 auf Platz sieben geführt.

Das gaben die Schwaben am Sonntag auf ihrer Mitgliederversammlung bekannt. Mit Korkut band der Klub auch dessen Assistenten Ilija Aracic und Steven Cherundolo um ein zusätzliches Jahr.

"Wir haben einen Top-Trainerstab mit Tayfun Korkut an der Spitze und sind sehr froh, die Verträge mit ihm und den beiden Co-Trainern vorzeitig bis 2020 zu verlängern", sagte Sportvorstand Michael Reschke, der von einem "Bonbon" für die Fans sprach.

Korkut hatte den VfB Ende Januar als Nachfolger von Hannes Wolf übernommen und von Rang 14 auf Platz sieben geführt. "Der sportliche Erfolg in den vergangenen Monaten war außergewöhnlich", sagte Reschke, "aber ebenso wichtig für uns ist die Professionalität, mit der sich die drei in den Klub einbringen, und die Harmonie und die Erfolgsbesessenheit".

Korkut blickt "mit großer Motivation auf die künftigen Aufgaben". Er bedankte sich bei Reschke und VfB-Präsident Wolfgang Dietrich für das Vertrauen, das sie mit der Verlängerung zum Ausdruck gebracht hätten.

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Außerdem verlängerten die beiden Vorstände Stefan Heim (Finanzen) und Jochen Röttgermann (Markting) vorzeitig bis 2023. Ihre Verträge waren wie der Korkuts bis 2019 datiert.

VfB Stuttgart macht 13,9 Millionen Euro Verlust

Im Geschäftsjahr 2017 hat der VfB einen Verlust von 13,9 Millionen Euro gemacht. Diese Zahl ergebe sich aus den gesamten Aufwendungen in Höhe von 126,4 Millionen Euro und den Erträgen von 112,5 Millionen Euro, sagte Finanzvorstand Stefan Heim am Sonntag auf der Mitgliederversammlung des Klubs. Heim bezeichnete das Ergebnis als „Planverlust“, da der Klub durch den Abstieg in die 2. Liga 2016 unter anderem einen Umsatzrückgang von 40 Prozent zu verzeichnen hatte. Außerdem wurde nach dem direkten Wiederaufstieg 2017 verstärkt in Spieler wie Santiago Ascacibar, Chadrac Akolo oder Anastasios Donis investiert.

„Der Verein hat die 2. Liga wirtschaftlich gut überstanden“, betonte Heim. Zudem bekräftigte der 51-Jährige die Bedeutung der Ausgliederung der Fußballabteilung in eine Aktiengesellschaft vor einem Jahr. „Natürlich hätte der Verein sich auch ohne Ausgliederung Spieler holen können. Aber bei Weitem nicht in dem Umfang“, sagte Heim und bezog sich damit unter anderem auf die Rückkehr von Mario Gomez im vergangenen Winter. Das Gesamtvermögen der Aktiengesellschaft beträgt 39,3 Millionen Euro.

(dpa)