Union Berlin gegen Hertha BSC: Derby nach Pyro-Geschossen unterbrochen

Union gegen Hertha : Berlin-Derby nach Pyro-Geschossen kurzzeitig unterbrochen

Das erste Bundesliga-Derby zwischen Union Berlin und Hertha BSC musste unterbrochen worden. Nach dem Abfeuern mehrerer Leuchtraketen schickte Schiedsrichter Deniz Aytekin die Spieler in die Kabinen, nach einigen Minuten wurde die Partie fortgesetzt.

Nach dem Zünden von Pyros in beiden Fanblöcken und Raketen auf dem Spielfeld aus dem Zuschauerbereich der Gäste wurde das Berliner Derby in der Bundesliga unterbrochen. Nachdem im Duell des Aufsteigers 1. FC Union mit Hertha BSC in der ersten Halbzeit nur einige vereinzelte Feuerwerkskörper im Hertha-Block brannten, zündeten zunächst die Union-Anhänger nach der Pause zahlreiche Pyros. Dann flogen mehrere Raketen aus dem Gäste-Block auf den Rasen, eine schlug nur einen Meter neben der Union-Spielerbank ein

Schiedsrichter Deziz Aytekin schickte die Spieler für mehrere Minuten in die Kabinen, ein Spielabbruch drohte. Nach gut fünf Minuten wurde die Partie fortgesetzt.

Von den Hertha-Fans wurden bereits auf dem Weg zum Stadion An der Alten Försterei vereinzelt Pyros gezündet. Einige Fans des Gastgebers haben sich „den Einlasskontrollen entzogen und sind unkontrolliert ins Stadion gelangt“, teilte die Polizei zudem mit.

Die beiden Berliner Clubs trafen erstmals in der höchsten deutschen Spielklasse aufeinander. Noch kurz nach der Wendezeit bestand ein herzliches Verhältnis der beiden Fanlager, das sich inzwischen merklich abgekühlt hat. Für das mit 22 012 Zuschauern ausverkaufte Stadion standen für die Hertha-Anhänger 2400 Tickets zur Verfügung. Im Stadion wurde kein Alkohol ausgeschenkt.

(dpa/old)
Mehr von RP ONLINE