Umfrage: Bundesliga-Profis wollen Videobeweis behalten

Umfrage: Bundesliga-Profis wollen Videobeweis behalten

Die Profis der Fußball-Bundesliga wollen trotz aller Diskussion den Videobeweis behalten. Das geht aus einer Umfrage des Fachmagazins kicker unter insgesamt 248 Spielern aus Deutschlands Eliteklasse hervor.

Demnach sprachen sich 57,6 Prozent gegen eine Abschaffung aus, 33,6 Prozent dafür. 8,8 Prozent gaben keine Antwort.

Dennoch sehen die Betroffenen deutlichen Verbesserungsbedarf. Mehr als Dreiviertel der Befragten (76,9 Prozent) fanden, dass der Videobeweis schlecht umgesetzt wurde. 53,8 Prozent gaben zudem an, dass der Fußball durch den Videobeweis nicht gerechter wurde.

Auch sprach sich eine deutliche Mehrheit der Profis gegen die umstrittenen Montagsspiele aus. 66 Prozent fanden den neuen Termin zu Wochenanfang "schlecht". Lediglich 13 Prozent antworteten mit "gut".

  • Bilanz der Saison 2017/18 : Borussia Mönchengladbach und der Videobeweis

Insgesamt fanden fast die Hälfte der Befragten (42 Prozent), dass die Qualität der Liga schlechter geworden sei. Für 47,9 Prozent blieb das Niveau gleich.

Im Ranking der europäischen Topligen belegt die Bundesliga selbst bei den eigenen Spielern nur Platz drei (15,2). Die englische Premier League schätzten 63 Prozent als stärkste Liga ein, gefolgt von Spaniens La Liga (20,6).

Optimistisch sind die Fußballer allerdings bei den WM-Aussichten für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. 42 Prozent erklärten, dass die DFB-Auswahl in Russland den Titel holt. Frankreich (23,9), Brasilien 13,9) und Spanien (10,9) folgen auf den Plätzen.

(old/sid)