Streamingdienst landet Coup Laura Wontorra wechselt zu Dazn

Düsseldorf · Moderatorin Laura Wontorra wechselt in der kommenden Saison zu Dazn. Beim Streamingdienst soll die 32-Jährige bei Spielen der Bundesliga und der Champions League eingesetzt werden.

 Laura Wontorra.

Laura Wontorra.

Foto: Bretz, Andreas (abr)

Der Streamingdienst Dazn hat Moderatorin Laura Wontorra verpflichtet. Das bestätigte der Sport-Streamingdienst am Mittwoch. Sie freue sich, „ab sofort Teil des Dazn-Teams zu sein und allen Fans die Bundesliga und Champions League in ihre Wohnzimmer transportieren zu dürfen“, sagte die Sportjournalistin in einer Pressemitteilung. Die 32-Jährige, Tochter des TV-Moderators Jörg Wontorra, soll beim Streamingdienst ab der kommenden Saison bei Bundesliga-Spielen und auch bei den Übertragungen der Champions League eingesetzt werden. Zuerst hatte „Bild“ darüber berichtet.

Dazn hat ab der neuen Spielzeit ein noch umfangreicheres Rechtepakete an der Bundesliga und Champions League als derzeit. Ab der Saison 2021/22 überträgt der Streaimingdienst insgesamt 106 Bundesliga-Partien (darunter alle Spiele freitags und sonntags) sowie 121 der 137 Champions-League-Begegnungen.

Derzeit moderiert Wontorra noch „100% Prozent Bundesliga“ bei Nitro, die Europa-League-Spiele sowie „Ninja Warrior Germany“ bei RTL und bei Vox die Kochshow „Grill den Henssler“. Die Unterhaltungssendungen wird sie auch weiterhin moderieren, im Sport wird sie allerdings nur bei Dazn tätig sein.

Das Moderatoren-Karussell dreht sich damit kräftig weiter. So war erst Anfang März war bekannt gegeben worden, dass Esther Sedlaczek von Sky zur ARD-Sportschau wechselt. Sie ersetzt Matthias Opdenhövel, der den Sender verlässt und zu Sat.1 wechselt. Opdenhövel wird seine zehnjährige Karriere bei der ARD-"Sportschau" mit dem DFB-Pokalfinale in Berlin beenden. Gemeinsam mit Bastian Schweinsteiger moderiert der 50-Jährige das Endspiel am 13. Mai, wie der Sender am Dienstag mitteilte. „Es waren tolle zehn Jahre, in denen Matthias Opdenhövel den Sport im Ersten präsentiert hat“, erklärte der ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky. „Sein Witz, seine Schlagfertigkeit und seine typische lockere Art werden uns fehlen“.

Bei Sat.1 wird Opdenhövel Kollege von Wolff Fuss, der zum Fernsehsender zurückkehrt und dort ab der kommenden Saison Bundesliga-Spiele kommentieren wird. Der 44-Jährige wird damit nicht mehr nur noch bei Pay-TV Sender Sky zu hören sein. Sat.1 zeigt ab der Spielzeit 20/21 insgesamt neun Partien pro Saison live im Free-TV. Zu den Begegnungen gehören der Supercup sowie Erstliga-Partien am 1., 17. und 18. Spieltag. Dazu kommen vier Relegationsspiele und das Auftaktspiel der 2. Bundesliga.

(old)
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