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BVB gelingt die Generalprobe: Jürgen Klopp: "Wir sind bereit für Real"

BVB gelingt die Generalprobe : Jürgen Klopp: "Wir sind bereit für Real"

Nach Mainz war vor Madrid und der Bundesliga-Pflichtsieg bei Borussia Dortmund schnell Geschichte. Jürgen Klopp zog die wichtigste Bilanz aus der gelungenen Generalprobe seiner Profis vor dem Halbfinal-Kracher am Mittwoch ( 20.45 Uhr/Live-Ticker) gegen die Königlichen von Real Madrid: "Dadurch, dass sich keiner verletzt hat, war es ein perfekter Tag", stellte der BVB-Coach nach dem hochverdienten 2:0 (1:0) über seinen Ex-Klub FSV Mainz 05 fest.

Nach Mainz war vor Madrid und der Bundesliga-Pflichtsieg bei Borussia Dortmund schnell Geschichte. Jürgen Klopp zog die wichtigste Bilanz aus der gelungenen Generalprobe seiner Profis vor dem Halbfinal-Kracher am Mittwoch (20.45 Uhr/Live-Ticker) gegen die Königlichen von Real Madrid: "Dadurch, dass sich keiner verletzt hat, war es ein perfekter Tag", stellte der BVB-Coach nach dem hochverdienten 2:0 (1:0) über seinen Ex-Klub FSV Mainz 05 fest.

Dass Klopp nicht nur für das anstehende Duell mit Cristiano Ronaldo und Co,. sondern mit den BVB-Verantwortlichen bereits für die neue Saison in der Königsklasse planen kann, ging fast unter. Denn mit dem fünften Ligasieg in Folge machten die Borussen die direkte Qualifikation für die Champions League und eine gesicherte Einnahme von rund 30 Millionen Euro für die neue Saison perfekt.

Doch derartige Gedanken wären den Borussen am Samstag ohnhin zu weit gegangen. Alle Gespräche kreisten um das Duell mit dem spanischen Rekodmeister. Klopp heizte Stimmung und Erwartungen weiter an. "Wir spielen gegen den größten Verein der Welt, wir werden bereit sein für Real und alles geben. Denn wenn man schon einmal im Halbfinale steht, dann will man natürlich auch ins Endspiel", sagte der 45-Jährige.

Reus trifft nach 33 Sekunden

Seine Mannschaft machte vor 80.645 Zuchauern in der ausverkauften Arena mit teilweise sehenswerten Kombinationen und nicht zuletzt einem Blitztreffer von Nationalspieler Marco Reus nach nur 33 Sekunden Appetit auf das Champions-League-Highlight. Was fehlte, waren weitere Tore. Viele Chance erspielte sich der BVB, doch scheiterte der entthronte Meister entweder an FSV-Torhüter Christian Wetklo oder mangelnder Konzentration im Abschluss.

"Die ersten 25 Minuten waren klasse, selten sind wir so gut ins Spiel gekommen", resümierte Klopp, doch Mats Hummels krtisierte: "Aber mit der Zeit sind wir immer passiver geworden und haben einfache Fehler gemacht. Das sollte uns am Mittwoch nicht passieren, sonst kriegen wir die Hütte voll."

"Am Mittwoch ganz anders"

Der Nationalspieler meinte eine Phase, als der BVB den roten Faden verlor und Mainz nach knapp einer halben Stunde zur ersten Chance kam. "Es war schon öfter so, dass wir träge geworden sind nach einer Führung", so Hummels bei "Sky" und legte zugleich nach: "Das wird jedoch am Mittwoch ganz anders."

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Das bestätigte auch Klopp an die Adresse der Real-Spione, die in der 87. Minute den 23. Saisontreffer von Robert Lewandowski sahen. Der Pole war damit auch das zwölfte Ligaspiel in Folge erfolgreich und jagt somit weiter den Rekord vom "Bomber der Nation". Ex-Nationalspieler Gerd Müller markierte in 16 Begegnungen in Folge zwischen September 1969 und März 1970 für Bayern München ebenfalls mindestens einen Treffer.

Tuchel lobt seine Mannschaft

Es war für die BVB-Anhänger unterhaltsam zu sehen, mit welchem Spaß ihre Idole zu Werke gingen. Aber auch wie vorsichtig sie den Balanceakt zwischen Erfolgsdruck und Verletzungsgefahr absolvierten. Den Schongang haben ihnen die Zuschauer verziehen, denn am Ende stimmte auch das Ergebnis gegen überforderte Mainzer.

FSV-Coach Thomas Tuchel hingegen nahm seine von zahlreichen Verletzungen gebeutelte Truppe in Schutz. "Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Ein frühes und ein spätes Tor — und dazwischen eine ordentlicher Auftritt meiner Mannschaft. Dass man in unserer Verfassung in Dortmund nicht mit einem hohen Auswärtssieg rechnen kann, war uns klar."

Zumindest Julian Baumgartlinger trauerte den verlorenen Punkten im scheinbar vorzeitig verlorenen Rennen um die internationalen Plätze nach. "Wenn man drei Spiele hintereinander verliert hat sich das erledigt. Wir müssen erst einmal wieder gewinnen, dann kann man über etwas anderes reden", wetterte der Mittelfeldspieler."

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(sid/spol)