Hans Sarpei fühlt sich von Uli Hoeneß "gemobbt"

"Zurück zum Fußball" : Hans Sarpei fühlt sich von Uli Hoeneß "gemobbt"

Hans Sarpei ist Kult. Hans Sarpei ist ein Phänomen der Generation Twitter und Facebook. Kaum ein Thema, zu dem der frühere Profi-Fußballer keine Meinung hat. Und immer mit einem Augenzwinkern. So auch zum Fall Uli Hoeneß.

Früher war Chuck Norris der Mann mit den Superkräften, heute ist es Hans Sarpei: "Hans Sarpei: Das L steht für Gefahr", "Hans Sarpei ist nicht einfach nur ein Name, Hans Sarpei ist eine Lebenseinstellung", "Hans Sarpei bringt Zwiebeln zum Weinen", "Hans Sarpei schneidet das Messer mit dem Brot" oder "Hans Sarpei trinkt den Wasserhahn auf Ex". Sprüche wie diese machten den Ex-Schalker zur Kultfigur im Internet.

Doch nun ist offenbar auch Hans Sarpei, der von sich selbst immer in der dritten Person spricht, an seine Grenzen gestoßen: Sarpei fühlt sich von Uli Hoeneß "gemobbt".

"Seit Wochen werden wir gemobbt. Bei Interviews, bei Gesprächen in Cafes und in den sozialen Netzwerken. Selbst in der Keramikabteilung, wenn man das Handy mitnimmt. Ich würde mir wünschen, dass dieses Mobbing endlich aufhört. Und wir nicht länger von dem Steuerfall Uli Hoeneß verfolgt werden", erklärt der Kult-Kicker in seiner Kolumne bei Eurosport, garniert mit einer gehörigen Portion Ernsthaftigkeit.

Denn ginge es nach Hans Sarpei, solle man die "Scheinwerfer wieder auf das richten, was wichtig ist." Und dazu zählt der ehemalige Profi natürlich den Fußball und keine "potentiellen Mithäftlinge" oder "Lebens-Rückblicke".

Nach dem Rücktritt von allen Ämtern beim FC Bayern sei aus dem Fußballer der Privatmann Hoeneß geworden, so Sarpei, der deshalb fordert: "Lasst uns seine Privatsphäre wahren und zum Fußball zurückkehren."

(are)