Hamburger SV: André Hahn spricht über seine Zeit beim HSV

André Hahn spricht Klartext: Ehemaliger Gladbacher mit Seitenhieb gegen HSV

Der ehemalige HSV-Akteur André Hahn hat den mangelnden Zusammenhalt beim Zweitligisten kritisiert. Eine Rückkehr zum Hamburger SV kann er sich unter keinen Umständen vorstellen.

Nach seiner Rückkehr zum FC Augsburg hat André Hahn den mangelnden Zusammenhalt beim Hamburger SV kritisiert, mit dem er vergangene Saison in die 2. Bundesliga abgestiegen war. „Ich würde definitiv nicht wieder nach Hamburg gehen, da könnten sie Champions League spielen und mir bieten, was sie wollen“, sagte der 27-jährige Offensivspieler dem „Kicker“. „Die Mannschaft war geteilt und nicht eins.“

Aus seinem Wechsel zum HSV habe er viel gelernt, sagte Hahn. „Da ist ein dicker Strich drunter. Es gibt Sachen, die passen einfach nicht zusammen. Das habe ich eingesehen.“ Für die Rückkehr in die Fuggerstadt sei er auch zu finanziellen Abstrichen bereit gewesen: „Geld ist nicht alles. Familie, Gesundheit und Spaß sind viel wichtiger. Ich hätte in Hamburg noch drei Jahre gut verdienen können, aber ich sitze keinen Vertrag aus, sondern bin lieber glücklich. Und um ehrlich zu sein, verdient man in Augsburg auch nicht schlecht.“

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Mit seinen Antritten auf dem rechten Flügel sowie je zwölf Toren und Vorlagen in 48 Ligaspielen hatte Hahn beim ersten Engagement in Augsburg für Furore gesorgt und sich auf die Einkaufsliste von Mönchengladbach gespielt. Fünf Millionen Euro war er der Borussia damals wert. Bundestrainer Joachim Löw holte ihn in den vorläufigen WM-Kader für 2014. Nach Brasilien schaffte er es dann zwar nicht, mit den Gladbachern aber durfte er Champions League spielen. Erst als er 2017 zum HSV wechselte, ging es sportlich bergab. Am Ende stand der erstmalige Abstieg mit den Hanseaten in die 2. Liga.

(pabie/dpa)