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Fußball-Bundesliga: FC Bayern München gewinnt bei Union Berlin – Borussia Dortmund schlägt 1. FC Köln

Bundesliga kompakt : FC Bayern betreibt Frustbewältigung – Dortmund und Freiburg bleiben dran

Bayern München hat sich nach der Pokalblamage in Mönchengladbach den Frust von der Seele geschossen. Borussia Dortmund bleibt dem Rekordmeister nach einem Heimsieg gegen Köln aber auf der Fersen und auch der SC Freiburg mischt weiter ganz vorne mit.

Union Berlin - Bayern München 2:5 (1:3)

Fünf Tore gegen den Pokalfrust: Drei Tage nach dem historischen 0:5-Debakel bei Borussia Mönchengladbach hat sich Bayern München in der Bundesliga rehabilitiert. Das Starensemble des Rekordmeisters zeigte im Auswärtsspiel bei Union Berlin eine deutliche Leistungssteigerung und gewann verdient 5:2 (3:1).

Torjäger Robert Lewandowski mit einem Doppelpack (15./Handelfmeter und 23.), Leroy Sane (35.), Kingsley Coman (61.) und Thomas Müller (79.) erzielten die Treffer für den Tabellenführer, der sich jedoch in der Defensive phasenweise wieder sehr anfällig präsentierte.

Für die Unioner, die nach 21 Heimspielen in Folge ohne Niederlage erstmals wieder als Verlierer die mit 16.509 Zuschauern ausverkaufte Alte Försterei verließen, trafen Niko Gießelmann (43.) und der nur wenige Sekunden zuvor eingewechselte Julian Ryerson (65.).

Borussia Dortmund - 1. FC Köln 2:0 (1:0)

Borussia Dortmund lässt in der Verfolgung des Bundesliga-Spitzenreiters Bayern München nicht nach. Der BVB bezwang den 1. FC Köln am Samstag mit 2:0 (1:0) und liegt nach seinem vierten Sieg in Serie weiter nur einen Punkt hinter dem Rekordmeister. Die Kölner sind seit drei Ligaspielen sieglos und bleiben im Mittelfeld der Tabelle.

Thorgan Hazard (40.) brachte die Borussia in einem lange ausgeglichenen Spiel vor 66.709 Zuschauern mit seinem Kopfballtor in Führung. Der belgische Nationalspieler war beim Pokal-Erfolg gegen den 1. FC Ingolstadt (2:0) am Dienstag der einzige Torschütze gewesen. Mit seinem ersten Bundesliga-Treffer legte Steffen Tigges (63.) ebenfalls per Kopf nach.

Arminia Bielefeld - Mainz 05 1:2 (1:1)

Grobe Abwehrfehler, keine Punkte, kein Befreiungsschlag: Arminia Bielefeld wartet in der Fußball-Bundesliga auch nach dem zehnten Anlauf weiter auf den ersten Saisonsieg. Die Mannschaft von Trainer Frank Kramer verpasste die Revanche für das Pokal-Aus vom Dienstag und verlor auch in der Liga gegen Mainz 05 verdient mit 1:2 (1:1). Die Bielefelder bleiben auf Abstiegsrang 17, während die Mainzer nach dem dritten Pflichtspielsieg in Serie vorerst auf Europa-League-Platz fünf springen.

Jae-sung Lee (25.) traf mit seinem ersten Bundesligator zur Führung für die Mainzer, Jacob Laursen glich noch vor der Pause für die Arminia aus (42.), die vor vier Tagen mit 2:3 nach Verlängerung bei den Mainzern verloren hatte. Jonathan Burkardt (69.) traf vor 19.477 Zuschauern zum Sieg für die Gäste.

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SC Freiburg - Greuther Fürth 3:1 (2:0)

Der SC Freiburg trumpft weiter im Stil einer Spitzenmannschaft auf. Die Breisgauer gewannen am 10. Spieltag der Fußball-Bundesliga 3:1 (2:0) gegen das Rumpfteam des Tabellenletzten SpVgg Greuther Fürth und sind damit nach wie vor die einzig ungeschlagene Elf der Eliteklasse.

Ein Eigentor von Simon Asta (20.) sowie die Treffer von Nicolas Höfler (39.) und Vincenzo Grifo per Foulelfmeter (79.) sorgten für den Erfolg der Freiburger, die mit zehn Partien ohne Niederlage in Folge ihren Vereinsrekord eingestellt haben. Daran änderte auch das Gegentor von Jamie Leweling (74.) nichts. Zudem ist der SC, der am kommenden Spieltag bei Meister Bayern München ran muss, seit neun Heimspielen ungeschlagen.

Ganz anders sieht es beim Aufsteiger aus Fürth aus. Die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl, dem fünf Profis wegen Corona-Infektionen fehlten, hat zum achten Mal in Folge verloren. Die Franken, die als einziges Team bei allen Auswärtsspielen als Verlierer vom Platz gegangen sind, haben lediglich einen Punkt auf dem Konto.