Fußball-Bundesliga 2018/19: Was Sie über den 7. Spieltag wissen müssen

Was Sie über den 7. Spieltag wissen müssen : Borussia reist zum Spitzenspiel nach München

Nach der Champions League ist vor der Bundesliga. Am Wochenende stehen einige prekäre Duelle an. Zum Beispiel für die Bayern, die gegen Borussia Mönchengladbach unter Druck stehen. Fünf Dinge zum Spieltag.

Wo geht es zur Sache, wer muss gegen wen ran? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Das Auge des Tigers

Bayern taumelt. Und beim Tabellenvierten in Mönchengladbach weiß man nicht, ob man sich deswegen freuen oder fürchten soll. Am Samstag jedenfalls empfangen die Münchner die Borussia, die die Bayern in der Vergangenheit oft geärgert hat. Stefan Effenberg, der ehemalige Bayern-Chef, sagt besonders gerne Dinge, die ihn an „früher“ erinnern. Wenn man Bayern ärgere, dann lege die Mannschaft eine Schippe drauf, sagte er jüngst in der Fernsehsendung Doppelpass. Als „Effe“ noch „Cheffe“ war, war das so. Geärgert wurden die Bayern, derzeit Zweiter, aber schon lange nicht mehr so richtig.

Die lieben Nachbarn

Düsseldorf und Schalke sind nicht nur geografische Nachbarn, sondern auch in der Tabelle. Das kommt überraschend. Dass Aufsteiger Düsseldorf gegen den Abstieg spielen würde, war klar. Dass aber Schalke nach sechs Spieltagen Vorletzter ist und damit zwei Punkte hinter Fortuna (15.) steht, nicht. Es geht also um was im ungleichen Nachbarschaftsduell. Düsseldorf will sich nach guten, aber am Ende brotlosen Leistungen endlich wieder Punkte holen, Schalke will raus aus der Krise. Wer verliert, guckt doof aus der Wäsche.

Echt gruselig

Für Leverkusen ist schon am Samstag Halloween. Es geht sozusagen zum Grusel-Gegner Freiburg. Die Schwarzwälder verloren keins der letzten fünf Heimspiele gegen Bayer 04. Wobei? Eigentlich ist für Leverkusen schon die ganze Saison Halloween. Sechs Punkte aus sechs Spielen – das hatten sich die Jungs vom Rhein anders vorgestellt. Und Trainer Heiko Herrlich, der weiter um seinen Job bangen muss, erst recht.

Mehr Licht!

Noch zittriger ist nur das Duell zwischen Hannover 96 und dem VfB Stuttgart. Sowohl 96-Trainer Andre Breitenreiter, als auch Tayfun Korkut müssen liefern. Hannover ist mit zwei mickrigen Punkten Tabellenletzter, Stuttgart steht mit fünf Punkten auf Rang 16. Immerhin braucht Korkut im Tabellenkeller kein Licht, um sich zurechtzufinden. Mit seinen Ex-Teams Hannover und Kaiserslautern war der 44-Jährige dort lange genug unterwegs, um sich auszukennen.

Im Rausch

Dortmund ist in der Bundesliga das Team der Stunde. Und in der Champions League fegten die Dortmunder die AS Monaco aus dem Stadion. Die jungen Wilden mit den paar Alten spielen, sie laufen, sie Treffen. Ob ausgerechnet der FC Augsburg das Kryptonit ist, das die Super-Truppe des BVB ausschaltet? Wahrscheinlich ist das nicht - auch wenn Augsburg den Bayern ein Unentschieden abtrotzte. Dortmund ist Tabellenführer und will das auch bleiben.

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