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Fünf Auswechslungen - DFL plant ab dem dritten Spieltag wieder mit Gästefans

Fünf Auswechslungen bleiben : DFL plant ab dem dritten Spieltag wieder mit Gästefans

Die Bundesliga-Klubs dürfen ab dem dritten Spieltag wieder Gästefans zu den Spielen zulassen. Das geht aus einem Beschluss der DFL-Mitgliederversammlung hervor. Zudem gibt es weiterhin fünf Auswechslungen.

Die 36 Klubs der Bundesliga und der 2. Bundesliga planen wieder mit Gästefans in der kommenden Saison! Ab dem dritten Spieltag der Saison 2021/2022 sollen wieder Anhänger der Gast-Mannschaft im Stadion erlaubt werden. Das haben die Vereine am Mittwoch auf ihrer Mitgliederversammlung beschlossen. Fünf Prozent der Tickets für die Spiele sollen demnach im Gästeblock vergeben werden.

Damit würde den Klubs einen weiteren Schritt in Richtung Normalität im Spielbetrieb machen, nachdem eineinhalb Saison entweder ganz oder zumindest zum Teil ohne Zuschauer stattfanden. Zuletzt hatte die Politik bereits beschlossen, dass bis zu 25.000 Zuschauer zur neuen Saison wieder in die Stadien dürfen.

Die Liga-Klubs haben nun den dritten Spieltag als Starttermin für die Gästefans-Zulassung gewählt, damit an den ersten beiden Spieltagen jeweils Erfahrungswerte mit Zuschauern bei einem Heimspiel gesammelt werden können. Sollten irgendwann die Zuschauer-Begrenzungen in den Stadien wieder aufgehoben werden, soll auch die Zehn-Prozent-Regel für Gästefans wieder greifen.

Neben der Fan-Zulassung haben die 36 deutschen Profiklubs auch beschlossen, dass weiterhin fünf Auswechslungen in einem Spiel möglich sein sollen. Drei Gelegenheiten wird es weiterhin pro Spiel dafür geben.

Einen wichtigen Beschluss haben die Klubs allerdings nicht getroffen: Bei der 50+1-Regel. Das teilte die Deutschen Fußball-Liga am Mittwochnachmittag per Pressemitteilung mit. Die 36 Erst- und Zweitligaklubs haben sich zwar mit der Einschätzung des Bundeskartellamts beschäftigt, wollten oder konnten aber keine Ergebnisse erzielen.

„Vorgesehen ist, dass das DFL-Präsidium im nächsten Schritt zu der vorläufigen Einschätzung des Bundeskartellamts schriftlich gegenüber der Behörde Stellung nimmt“, schrieb die DFL in einer Mitteilung. „Das DFL-Präsidium wird sich dabei an der Zielsetzung des Antrags auf Grundlage der geltenden Satzung sowie dem im Rahmen der Mitgliederversammlung vom 22. März 2018 ermittelten Meinungsbild orientieren.“

(dör)