SC Freiburg - Hannover 96 4:1 (1:0): Freiburg entledigt sich der gröbsten Sorgen

SC Freiburg - Hannover 96 4:1 (1:0) : Freiburg entledigt sich der gröbsten Sorgen

Freiburg (rpo). Auswärts pfui, zuhause hui: Der SC Freiburg hat dank seiner Heimstärke einen vorentscheidenden Erfolg gegen Hannover 96 gelandet. Nach dem 4:1 (1:0) gegen den Tabellennachbarn dürften die Breisgauer im Abstiegskampf aus dem Gröbsten raus sein.

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p class="text"><P>Freiburg (rpo). Auswärts pfui, zuhause hui: Der SC Freiburg hat dank seiner Heimstärke einen vorentscheidenden Erfolg gegen Hannover 96 gelandet. Nach dem 4:1 (1:0) gegen den Tabellennachbarn dürften die Breisgauer im Abstiegskampf aus dem Gröbsten raus sein.

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p class="text">Die Breisgauer stoppten dadurch ihre Talfahrt nach zuvor drei Pleiten in Folge mit 0:8 Toren. Defensivspieler Sascha Riether (14.) beendete mit seinem dritten Saisontreffer die Torflaute der Freiburger von 373 Minuten ohne Treffer. Den zehnten Heimsieg brachten Zlatan Bajramovic (51.) und Alexander Iaschwilli mit einem Doppelschlag (69./78.) unter Dach und Fach. Allerdings sah Soumaila Coulibaly nach dem 4:1 die Gelb-Rote Karte, weil er sich beim Torjubel das Trikot auszog.

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p class="text">Für Hannover hatte Thomas Brdaric mit seinem zehnten Saisontor (52.) den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer erzielt. Die Niedersachsen, die ab der 25. Minute nach einer Gelb-Roten-Karte gegen Steve Cherundolo wegen unsportlichen Verhaltens in Unterzahl spielten, mussten durch die erste Auswärtspleite unter Trainer Ewald Lienen einen Dämpfer im Abstiegskampf hinnehmen.

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p class="text">Überraschend mit But

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p class="text">Dabei zeigten die Gäste, bei denen der Ex-Freiburger Wladimir But überraschend von Beginn an spielte, besonders in der ersten Halbzeit vor 25.000 Zuschauern im ausverkauften Dreisamstadion eine ansprechende Leistung und waren lange Zeit die spielbestimmende Mannschaft. Nicht zuletzt, weil der emsige Julian de Guzman im Mittelfeld geschickt die Fäden zog und die 96-Stürmer Brdaric und Thomas Christiansen immer wieder in Szene setzte. Allerdings erwiesen sich die Freiburger eine Woche nach der deprimierenden 0: 3-Schlappe bei Eintracht Frankfurt besonders in der Abwehr verbessert.

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p class="text">Die erneut ohne den gesperrten Roda Antar angetretene Elf von Trainer Volker Finke verwertete zudem die erste Chance zur Führung, als Riether die Verwirrung in der Hannoveraner Innenverteidigung nutzte und eine Vorlage von Bajramovic aus drei Metern unbedrängt einköpfte. Auch in der Folge versteckte sich die stark kombinierenden Niedersachsen nicht, wurden aber bereits frühzeitig entscheidend geschwächt. Cherundolo zeigte Schiedsrichter Edgar Steinborn (Sinzig) nach einer gelben Karte wegen eines Fouls an Dennis Kruppke den "Vogel" und wurde des Feldes verwiesen.

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p class="text">Offener Schlagabtausch

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p class="text">Nach dem Wechsel setzte sich der offene Schlagabtausch fort. Der nach einer Leistenverletzung fit-gespritzte Bajramovic sorgte nach einer Flanke von Tobias Willi für die 2:0-Führung, doch Brdaric konnte nach einem haarsträubenden Fehler von Freiburgs Keeper Julian Reinard verkürzen. Die Gastgeber ließen sich davon aber nicht schocken und stellten den Sieg letztendlich sicher.

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p class="text">Bei Freiburg überzeugten die beiden Georgier Iaschwilli und Lewan Zkitischwilli, während sich bei Hannover de Guzman sowie Brdaric die besten Noten verdienten.


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p class="text">STIMMEN ZUM SPIEL:

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p class="text">Trainer Volker Finke (SC Freiburg): "Zu diesem Zeitpunkt der Saison zählen solche drei Punkte doppelt. Ich bin vor allen Dingen mit der Art und Weise unseres Sieges zufrieden. Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen, sie hat die Überzahl gut ausgenutzt, denn ein Elf gegen Zehn ist nicht jedermanns Sache. Aber wir haben nach der Halbzeit alles richtig gemacht. Durch die Gelb-Rote Karte hat sich Coulibaly selbst bestraft."

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p class="text">Trainer Ewald Lienen (Hannover 96): "Wir hatten uns etwas ganz anderes vorgenommen. Wir wussten, dass Freiburg mit dem Rücken zur Wand steht, aber nach der Gelb-Roten Karte nach 25 Minuten hat sich alles in eine andere Richtung entwickelt. Damit war das Spiel entschieden, quasi aus dem Nichts. Dass der Spieler so reagiert hat, ist nicht zu tolerieren."


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p class="text">STIMMEN ZUM SPIEL:

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p class="text">Trainer Volker Finke (SC Freiburg): "Zu diesem Zeitpunkt der Saison zählen solche drei Punkte doppelt. Ich bin vor allen Dingen mit der Art und Weise unseres Sieges zufrieden. Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen, sie hat die Überzahl gut ausgenutzt, denn ein Elf gegen Zehn ist nicht jedermanns Sache. Aber wir haben nach der Halbzeit alles richtig gemacht. Durch die Gelb-Rote Karte hat sich Coulibaly selbst bestraft."

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p class="text">Trainer Ewald Lienen (Hannover 96): "Wir hatten uns etwas ganz anderes vorgenommen. Wir wussten, dass Freiburg mit dem Rücken zur Wand steht, aber nach der Gelb-Roten Karte nach 25 Minuten hat sich alles in eine andere Richtung entwickelt. Damit war das Spiel entschieden, quasi aus dem Nichts. Dass der Spieler so reagiert hat, ist nicht zu tolerieren."


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p class="text">STATISTIK ZUM SPIEL:

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p class="text">Freiburg: Reinard - Schumann (64. Müller), Diarra - Riether - Willi, Bajramovic (64. Hermel), Zkitischwili, Kruppke - Coulibaly - Cairo (81. Tanko), Iaschwili

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p class="text">Hannover: Ziegler - Cherundolo, Mertesacker, Zuraw, Kleber - Stendel, Lala (72. Dabrowski), de Guzman - But (68. Mathis) - Christiansen (46. Schröter), Brdaric

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p class="text">Schiedsrichter: Steinborn (Sinzig)

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p class="text">Tore: 1:0 Riether (14.), 2:0 Bajramovic (50.), 2:1 Brdaric (52. ), 3:1 Iaschwili (69.), 4:1 Iaschwili (78.)

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p class="text">Zuschauer: 25.000 (ausverkauft)

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p class="text">Beste Spieler: Zkitischwili, Iaschwili - Brdaric, de Guzman

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p class="text">Rote Karten: keine

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p class="text">Gelb-Rote Karten: Cherundolo wegen unsportlichen Verhaltens (25.), Coulibaly wegen unsportlichen Verhaltens (79.)

Gelbe Karten: Schumann - de Guzman (5/2)