1. Sport
  2. Fußball
  3. Bundesliga

FC Schalke 04: Schiedsrichter Markus Schmidt erlebt rabenschwarzen Tag

Frankfurt in Rage : Schiedsrichter Markus Schmidt erlebt rabenschwarzen Tag

Vier Tore, drei Platzverweise, zwei Elfmeter - sein 120. Bundesligaspiel wird Schiedsrichter Markus Schmidt so schnell nicht vergessen. Der 41-Jährige aus Stuttgart lag beim 2:2 von Schalke 04 gegen Eintracht Frankfurt gleich mehrmals daneben und brachte die Gäste in Rage.

"Katastrophal" nannte Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen die beiden Elfmeterentscheidungen: Nach einem Abwehrversuch des Schalkers Kaan Ayhan mit dem Oberarm hatte Schmidt weiterspielen lassen, als der Ball Slobodan Medojevic unglücklich an die Hand sprang, entschied er auf Strafstoß. Die unberechtigte Gelbe Karte gegen den Serben hatte Auswirkungen - kurz vor Schluss sah er nach einem taktischen Foul Gelb-Rot.

Korrekt waren indes die Platzverweise gegen die Schalker Kevin-Prince Boateng (Gelb-Rot) und Julian Draxler (Rot). Boateng lief zwar lange mit erhobenen Armen hinter Makoto Hasebe hinterher, um anzuzeigen, dass er nicht foulen wolle, brachte den Japaner an der Mittellinie aber dennoch zu Fall - ein takisches Foul aus dem Lehrbuch. Über die erste Gelbe Karte gegen den Deutsch-Ghanaer ließ sich dagegen streiten. Und Draxler trat, am Boden sitzend, gegen Carlos Zambrano nach - eine klare Tätlichkeit.

Dass Schmidt nicht seinen besten Tag erwischt hatte, zeigte sich noch einmal kurz vor Schluss: Der Referent für Personalwesen zeigte dem Schalker Roman Neustädter Gelb, nahm die Verwarnung auf Hinweis des vierten Offiziellen Manuel Gräfe aber wieder zurück und bestrafte stattdessen Ayhan.

(sid)