FC Schalke 04 besiegt SC Freiburg und vertagt Meisterfeier des FC Bayern

2:0 gegen Freiburg: Schalke vertagt Münchner Meisterfeier

Der FC Schalke 04 hat mit seinem sechsten Sieg in Serie die Oster-Meisterschaft des FC Bayern München verhindert. Die Schalker gewannen am Samstag am 28. Spieltag der Bundesliga im eigenen Stadion gegen den SC Freiburg mit 2:0 (0:0).

Den Grundstein zum Erfolg legte Daniel Caligiuri mit einem Foulelfmeter (63.), der Ex-Freiburger traf damit wie schon im Hinspiel (1:0). Guido Burgstaller erhöhte mit seinem neunten Saisontor auf 2:0 (73.).

Die vor der Pause noch bitter enttäuschenden Gelsenkirchener verdarben damit Bayern München die Chance auf die Meisterparty am Abend (18.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Dortmund. Freiburg steckt nach nur einem Sieg in den letzten neun Spielen wieder im Abstiegskampf.

Petersen fliegt wegen Meckerns vom Platz

Manuel Gulde hatte den Schalker Breel Embolo im Strafraum von den Beinen geholt, Caligiuri verwandelte den fälligen Strafstoß souverän, es war sein fünfter Saisontreffer. Danach kochten im bis dahin ereignislosen Spiel die Emotionen hoch. Freiburgs Kapitän Nils Petersen sah innerhalb von drei Minuten zweimal die Gelbe Karte (63. und 66.) - zweimal wegen Meckerns. Auch Trainer Christian Streich sah rot und musste nach wildem Protest an der Seitenlinie auf die Tribüne.

Dem zweiten Tor ging ein genialer Pass von Nabil Bentaleb voraus. Der Algerier hatte sich zuvor allerdings mehrere Fehler in der eigenen Hälfte erlaubt und damit unter anderem einen Pfostenschuss von Vincent Sierro ermöglicht (61.).

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Bei den Gastgebern saß U21-Europameister Max Meyer nur auf der Bank. Der Mittelfeldspieler steht nach neun Jahren auf Schalke vor dem Abschied. Nachdem der 22-Jährige bereits zwei Angebote zur Vertragsverlängerung abgelehnt hatte, erklärte Sportvorstand Christian Heidel vor dem Spiel, dass er mit dem ablösefreien Weggang rechnet.

Freiburgs Coach Streich hatte gegenüber dem 1:2 gegen den VfB Stuttgart auf drei Positionen umgestellt. Pascal Stenzel, Sierro und Florian Kath rückten in die Startelf.

Die Freiburger schufen sich in der Anfangsphase selbst Probleme: Mit Ballverlusten in der eigenen Hälften luden sie die früh attackierenden Königsblauen zu schnellen Gegenstößen ein. Bentaleb scheiterte nach einem Solo (15.). Aber auch das Schalker Passspiel war unpräzise, so dass trotz aussichtsreicher Balleroberungen Torchancen selten blieben. Die beste ließ Naldo mit einem Kopfball knapp neben das Tor aus (23.).

In der Schaltzentrale enttäuschte vor allem Nationalspieler Leon Goretzka, an dem das Spiel weitgehend vorbeilief. Die Gäste konzentrierten sich auf die Defensive, Schalke-Keeper Ralf Fährmann hielt sich mit Gymnastik warm. Erst nach der Pause drehte Schalke auf.

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