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"Wollen Risiken beurteilen": DFL will mit Wettanbietern zusammenarbeiten

"Wollen Risiken beurteilen" : DFL will mit Wettanbietern zusammenarbeiten

Frankfurt (rpo). Die Deutsche Fußball Liga wird den Informationsaustausch mit Wettanbietern verstärken, um mögliche Manipulationen künftig im Keim zu ersticken. Damit zieht die DFL die Konsequenzen aus den Manipulations-Spekulationen rund um das Zweitliga-Spiel Erzgebirge Aue gegen Rot-Weiß Oberhausen. Ein weiteres Vorgehen im "Fall Oberhausen" ist hingegen zunächst nicht geplant.

"Es geht uns im Profifußball um die grundsätzliche Thematik und nicht um ein bestimmtes Spiel", sagte Wilfried Straub, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung: "Wir wollen mehr über die Systeme und Angebotsformen lernen, um beurteilen zu können, ob und wo eventuelle Risiken auch für den Spielbetrieb der Bundesliga liegen könnten."

Zuletzt hatte auch der Geschäftsführende Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Theo Zwanziger, eine Ausweitung der Zusammenarbeit mit internationalen Buchmachern über die derzeitige Partnerschaft mit der staatlichen Oddset-Wette in Aussicht gestellt.

Weitere Ermittlungen im "Fall Oberhausen" wird es von Seiten der DFL hingegen zunächst nicht geben. Die Vorgehensweise sei zwischen DFL und DFB-Kontrollausschuss abgestimmt, hieß es in einer Pressemittelung der DFL. Der DFB-Kontrollausschuss hatte nach Prüfung des Sachverhalts keinen Anfangsverdacht festgestellt und von einem Ermittlugnsverfahren bis auf Weiteres abgesehen.

(sid)