1. Sport
  2. Fußball
  3. Bundesliga

Kein Zahlensalat mehr: DFL verbietet Rückennummern über 40

Kein Zahlensalat mehr : DFL verbietet Rückennummern über 40

Düsseldorf (RPO). Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat dem Nummernsalat auf dem Rücken der Bundesliga-Profis den Kampf angesagt und Rückennummern über 40 zur neuen Saison verboten. Spieler, die neu zu einem Verein stoßen, dürfen keine hohen Nummern mehr tragen.

Das Verbot gilt jedoch nicht für Profis, die bereits eine Nummer über 40 auf dem Rücken tragen. So dürfen beispielsweise Anatoli Timoschtschuk (Bayern München) oder Gojko Kacar (Hertha BSC Berlin), die im vergangenen Jahr jeweils die 44 trugen, ihre Nummern bei hren Klubs behalten.

Einer, den die neue Regelung bereits getroffen hat, ist Ivan Perisic. Der Zugang des deutschen Meisters Borussia Dortmund wollte seine Lieblingsnummer 44 tragen, wird nach dem Verbot der DFL nun aber mit der 14 spielen. Sollte der Kader einer Mannschaft mehr als 40 Spieler umfassen, muss fortlaufend nummeriert werden.

In zahlreichen Internet-Foren ist zwischen den Fans eine heiße Diskussion über die Entscheidung der DFL entbrannt. Die meisten Anhänger fragen sich, welchen Sinn das Verbot der hohen Rückennummern hat. "Mit was begründen die das denn? Was ist jetzt so schlimm daran, wenn du als Spieler den Wunsch hast die 44 zu tragen? Also ich hab kein Problem damit, wenn ich jemanden mit 40+ sehen würde, im Gegenteil, dann weiß man genau im Stadion, wer jetzt damit gemeint ist", schreibt User "Sestak1991" beispielsweise im Forum von transfermarkt.de.

Und natürlich können sich einige Fans einen Seitenhieb auf Felix Magath nicht verkneifen. "Von mir aus hätte man das auch bis 30 begrenzen können. Aber so lange Magath in Deutschland tätig ist, wird das wohl nicht funktionieren", schreibt treuerborusse 1909. Magath ist bekannt dafür, unzählige Spieler in seinem Kader zu vereinen. In der abgelaufenen Saison blähte der Wolfsburger Meister-Trainer von 2009 den Kader von Schalke 04 auf mehr als 30 Spieler auf.

In anderen europäischen Topligen wie der englischen Premier League oder der spanischen Primera Division sind Rückennummern jenseits der 40 weiterhin erlaubt.

(seeg/can)