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Deadline Day 2021: Ex-Weltmeister Sami Khedira und Mustafi wechseln in die Bundesliga

Deadline Day : Ex-Weltmeister Sami Khedira und Mustafi wechseln in die Bundesliga

Das Transferfenster hat am Montag geschlossen. Welcher Klub schlug noch einmal zu? Welcher Spieler suchte eine neue Herausforderung? Wir geben Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Wechsel.

  • Sami Khedira wechselt zu Hertha BSC


    Ex-Weltmeister Sami Khedira kehrt nach mehr als zehn Jahren in die Fußball-Bundesliga zurück. Der 33-Jährige wechselt von Juventus Turin zu Hertha BSC. Beim italienischen Rekordmeister spielte Khedira keine sportliche Rolle mehr. In dieser Saison war er bislang noch nicht zum Einsatz gekommen.
    „Mit Sami Khedira bekommen wir einen Topspieler, der in den vergangenen Jahren bei europäischen Spitzenclubs unter Vertrag stand und uns mit seiner Erfahrung aus seinen Spielen in der Champions League, Serie A, LaLiga und auch mit der Nationalmannschaft bei Welt- und Europameisterschaften sofort weiterhelfen wird“, sagte Hertha-Sportdirektor Arne Friedrich.
    Khedira erklärte in einer Vereinsmitteilung: „Hertha BSC hat sich sehr um mich bemüht und bietet mir die Möglichkeit auf eine Rückkehr in die Bundesliga. Dafür bin ich dankbar und ich kann den Moment ehrlich gesagt kaum abwarten, das erste Mal im blau-weißen Trikot auf dem Platz zu stehen.“
    Zuletzt hatte Khedira mit einem Wechsel in die englische Premier League geliebäugelt. Bei Juve hat er noch einen bis zu diesem Sommer gültigen Vertrag. Die Hertha war nach dem Absturz bis kurz vor die Abstiegszone der Fußball-Bundesliga auf der Suche nach Zugängen, die dem verunsicherten Team Stabilität geben. Am Samstag hatte es beim Debüt unter Trainer-Rückkehrer Pal Dardai ein 1:3 bei Eintracht Frankfurt gegeben. Nach 19 Spielen ist die Hertha auf Platz 15 nur noch durch die bessere Tordifferenz vom 16. Bielefeld getrennt.
    Khedira war 2015 von Real Madrid zu Juventus gewechselt. Zuvor hatte er fünf Jahre bei den Königlichen in Spanien gespielt. Den in Berlin nun angesagten Abstiegskampf erlebte der zentrale Mittelfeldspieler weder in Spanien, Italien noch bei seiner ersten Profistation, dem VfB Stuttgart.
    2010 hatte er bei der WM in Südafrika den internationalen Durchbruch geschafft. Als Ersatzmann des verletzten Michael Ballack sorgte er wie auch Mesut Özil erstmals für Furore, gemeinsam gingen beide anschließend zu Real. Vier Jahre später wurde Khedira mit der DFB-Auswahl in Brasilien Weltmeister. Nach einem Kreuzbandriss im November 2013 kämpfte er sich entgegen vieler Prognosen noch ins Aufgebot. Nach dem WM-Debakel 2018 setzte Bundestrainer Joachim Löw nach 77 Länderspielen dann nicht mehr auf den Schwaben.
    Zuletzt hatte Khedira mehrfach gesundheitliche Probleme. Im Februar 2019 musste er sich einer Herz-Operation unterziehen. Sein letztes Spiel für Juve bestritt er am 12. Juni 2020 im italienischen Pokal. In der Serie A kam er sogar 2019 letztmals zum Einsatz.
  • 2/2/21 12:08 PM
    Der MSV hat einen neuen Trainer gefunden.
  • 2/2/21 11:07 AM
    Der VfL Bochum den Vertrag mit Trainer Thomas Reis vorzeitig verlängert.
  • 2/2/21 9:06 AM

    FC Augsburg verleiht Felix Götze an 1. FC Kaiserslautern



    Der FC Augsburg hat Mittelfeldspieler Felix Götze bis zum Saisonende an den Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern verliehen. „Felix Götze ist mit dem Wunsch einer Leihe auf uns zugekommen, um Spielpraxis sammeln zu können. Diesem Wunsch haben wir entsprochen, weil wir überzeugt sind, dass dies eine sehr gute Konstellation für alle Beteiligten sein wird“, sagte der Augsburger Geschäftsführer Stefan Reuter am Dienstag. Götze war im Sommer 2018 vom FC Bayern München II nach Augsburg gewechselt. Den Durchbruch hat der 22 Jahre alte Bruder des 2014er Weltmeisters Mario Götze beim Bundesligisten aber nicht geschafft. (dpa)
  • 2/2/21 7:21 AM
    Fortuna hat am letzten Tag der Transferperiode die Füße still gehalten und keinen neuen Spieler mehr verpflichtet. War dieses Vorgehen richtig oder hätten die Düsseldorfer doch noch einmal personell nachlegen müssen? Zwei Reporter, zwei Meinungen.
  • 2/2/21 6:28 AM
    Alle Winter-Transfers der Bundesligisten im Überblick.
  • 2/2/21 6:04 AM

    Von Klopp zu Hasenhüttl: Liverpool verleiht Minamino nach Southampton

    Der japanische Nationalspieler Takumi Minamino wechselt auf Leihbasis vom FC Liverpool zum englischen Liga-Konkurrenten FC Southampton. Das teilten beide Vereine am späten Montagabend zum Abschluss der Transferperiode mit. Der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler trainiert damit auch künftig unter einem früheren Bundesligacoach: Nach seinem ersten Jahr unter Jürgen Klopp in Liverpool ist Minamino bis zum Sommer Teil des Teams von Ralph Hasenhüttl, das er auf Rang elf der Premier-League-Tabelle geführt hat.

    Der Offensivspieler war im Januar 2020 nach starken Leistungen bei RB Salzburg zu den Reds gewechselt, konnte die in ihn gesetzten Erwartungen aber nicht ganz erfüllen. In der laufenden Saison kam er nur auf zwei Startelf-Einsätze in der Liga und sieben Einwechslungen, ihm gelang ein Tor. Insgesamt lief Minamino wettbewerbsübergreifend 31-mal für Liverpool auf und markierte vier Treffer. (dpa)
  • 2/1/21 10:07 PM

    Spektakulärer Tausch: Schalke gibt Kabak ab und holt Mustafi


    Beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten Schalke 04 kommt es zu einem Personalwechsel in der Innenverteidigung. Der türkische Nationalspieler Ozan Kabak (20) wechselt zur Leihe mit Kaufoption zum englischen Meister FC Liverpool. Als Ersatz kommt 2014er-Weltmeister Shkodran Mustafi (28) vom FC Arsenal bis Saisonende zum Tabellenschlusslicht. Das gaben die Königsblauen am späten Montagabend bekannt.
    "Diese Wechsel muss man aus zwei Perspektiven betrachten: Wirtschaftlich ergibt der Transfer von Ozan Kabak für Schalke 04 extrem viel Sinn, gerade mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie", sagte Sportvorstand Jochen Schneider: "Darüber hinaus sind wir davon überzeugt, dass wir mit Shkodran Mustafi einen sehr guten Innenverteidiger verpflichten konnten, der die sportliche Lücke, die Ozan unzweifelhaft hinterlässt, füllen wird."
    Nach kicker-Informationen soll Liverpool Kabak, der bei Schalke einen Vertrag bis 2024 besitzt, im Sommer für rund 23 Millionen Euro fest verpflichten können. Mustafis Vertrag bei den Gunners läuft am Saisonende aus. Er spielte zuletzt bei Arsenal keine Rolle mehr. (sid)
  • 2/1/21 9:13 PM

    1. FC Köln verleiht Modeste nach St. Etienne


    Nach einer unglücklichen zweiten Phase beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln kehrt Anthony Modeste zumindest für ein halbes Jahr in seine französische Heimat zurück und stürmt künftig für AS Saint-Etienne. Dies gab der FC am Montagabend bekannt.
    "Tony hat keine einfache Zeit hinter sich. Als sich kurzfristig die Möglichkeit für einen Wechsel ergab, haben wir offen gesprochen: Die Luftveränderung und den Wechsel in seine Heimat sehen wir als Chance", sagte FC-Geschäftsführer Horst Heldt.
    Modestes 2018 verstorbener Vater Guy spielte in Saint-Etienne von 1972 bis 1979. Der Rekordmeister (10 Titel, zuletzt 1980/81) belegt in der Ligue 1 den 16. Tabellenplatz und schwebt in Abstiegsgefahr.
    Modeste (32/Vertrag bis 2023) ist mit rund drei Millionen Euro jährlich Topverdiener bei den Geißböcken. In der laufenden Saison stand er aber nur einmal in der Startformation.
    In der Spielzeit 2016/17 hatte Modeste den FC noch mit 25 Bundesliga-Treffern erstmals seit 1992 wieder in den Europapokal geschossen. Anschließend wechselte er für die Vereinsrekordablöse von 29 Millionen Euro nach China. Anfang 2019 kehrte Modeste zurück, allerdings gelangen ihm seither wettbewerbsübergreifend in 48 Einsätzen nur elf Tore. (sid)
  • 2/1/21 6:28 PM

    2. Liga: Würzburg holt Wijnaldum-Halbbruder


    Die Würzburger Kickers haben für den Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga den niederländischen Offensivspieler Rajiv van La Parra verpflichtet. Der 29-Jährige, ein Halbbruder von Georginio Wijnaldum (FC Liverpool), kommt ablösefrei vom spanischen Zweitligisten UD Logrones. Van La Parra spielte für Huddersfield Town einst in der Premier League und für Roter Stern Belgrad in der Champions League. (sid)
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(RP/dpa/sid)