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Kommentar zu Borussia Mönchengladbach: Dante: Klarheit wäre angebracht

Kommentar zu Borussia Mönchengladbach : Dante: Klarheit wäre angebracht

Vielleicht hat es an Dantes Glücksarmband gelegen. Der Brasilianer musste das weiße Stoffstück mit grünem Klebeband verhüllen, weil Schiedsrichter Marco Fritz eine Verleztungsgefahr vermutete. Doch Dantes Patzer beim 0:1, als er am Ball vorbei säbelte, erklärt das wohl nicht.

Dante räumte ein, die letzte Konzentration habe ihm gefehlt. Weswegen er nicht sein bestes Spiel für Gladbach gemacht habe. Genauer gesagt: Es war eines seiner schlechtesten. Schon gegen Hoffenheim (1:2) und in Hannover (1:2) hatte der Brasilianer gepatzt.

Möglicherweise ist Dante abgelenkt vom Wesentlichen, möglicherweise auch durch das Bla-Bla um seinen Wechsel zum FC Bayern, das er selbst stets nichtssagend-beredt befeuert. Klarheit tut da vielleicht Not, um einen klaren Kopf für das Finale der Saison zu haben. Den hat auf jeden Fall Roel Brouwers. Der machte an Dantes Seite als Ersatz des nach rechts gerückten Martin Stranzl wie gewohnt ein starkes Spiel. Auf Brouwers war Verlass, auf Dante nicht.

(RP/can/csi)