Bundesliga-Trikots 16/17: Früher war mehr Lametta!

Bundesliga-Trikots 16/17: Früher war mehr Lametta!

Einige Bundesligisten setzen in der neuen Saison auf schlichte Trikots. Der VfL Wolfsburg, Mainz 05, 1. FC Köln oder Schalke 04 verzichten auf Schnörkel. Andere haben Mut zu Streifen. Wir haben die Auswahl an Shirts für Sie zusammengestellt. Was gefällt Ihnen? Und was nicht? Hier können Sie abstimmen!

Früher waren die Schnitte mutig und die Farben knallig. Die Spieler des VfL Bochum liefen in der Saison 1997/98 in Regenbogenfarben herum, fast mit psychedelischer Wirkung. Entsetzlich. Aber auch denkwürdig. Um nicht zu sagen: extravagant.

Mittlerweile beweisen die Vereine weniger Mut zu Hässlichkeit, damit die Jerseys auch zahlreich über die Ladentheke wandern. Sie setzen auf Bewährtes, nicht auf quietschbunt. Weniger hässlich und bewährt bedeutet aber auch: langweilig. Viele Klubs begnügen sich mit einfarbigen Trikots. Eintracht Frankfurt läuft auswärts komplett in Rot auf. Die Wolfsburger tragen Neongrün. Werder Bremen Lila.

Nicht zu übersehen sind die Spieler des FC Augsburg. Zumindest, wenn sie in der Fremde auftreten. Trikot, Hose und Stutzen leuchten in Kanariengelb. Das ist ausgefallen. Sicher. Ebenfalls etwas seltsam: das Auswärtstrikot des SC Freiburg mit einem dicken schwarzen Streifen auf der Brust, ähnlich einer Reifenspur.

Quer-, Längs- oder Diagonalstreifen sind das höchste der Gefühle. Borussia Mönchengladbach vertraut auf den Zebra-Look. Auch Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen oder Hertha BSC folgen dem Trend. Die graue Maus der Liga ist der FC Bayern. Die Vorderseite ist dreigeteilt: in Hellgrau, Dunkelgrau und Schwarz. Das ist zumindest gewöhnungsbedürftig.

(jado)
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