Terodde mit dem Siegtor Schalke sendet ein Lebenszeichen

Gelsenkirchen · Der FC Schalke 04 meldet sich mit einem Lebenszeichen in der Fußball-Bundesliga zurück. Nach sieben Spielen ohne Punktgewinn besiegte der Tabellenletzte am Mittwochabend den FSV Mainz 05 mit 1:0 (1:0) und verhinderte damit, den Anschluss in der Tabelle komplett zu verlieren.

 Schalkes Cedric Brunner (l) und Aaron Martin von Mainz kämpfen um den Ball.

Schalkes Cedric Brunner (l) und Aaron Martin von Mainz kämpfen um den Ball.

Foto: dpa/David Inderlied

Die Königsblauen erwischten dabei einen guten Start in die Partie. „Wir müssen aktiv sein, wir müssen mutig sein“, hatte Trainer Thomas Reis im Vorfeld seines dritten Spiels als Schalke-Trainer gesagt. Und genau das zeigte seine im Vergleich zur vorherigen Partie unveränderte Elf auch gleich in der Anfangsphase. In der neunten Minute erhielt Schalke einen Freistoß aus aussichtsreicher Position, den Florent Mollet mit einem strammen Schuss ans Außennetz setzte. Und nur eine Minute später durften die Schalke-Fans dann auch schon jubeln, weil Mittelfeldmann Alex Kral den Ball auf der rechten Außenbahn eroberte und seinen Teamkollegen Simon Terodde mit einem feinen Pass bediente. Der Schalke-Kapitän dribbelte ein paar Meter auf das gegnerische Tor zu und schob den Ball dann überlegt ins linke Eck am Mainzer Keeper Robin Zentner vorbei. Es war der dritte Saisontreffer des Torjägers, der zuvor fünf Partien in Folge nicht getroffen hatte.

Die Gäste aus Rheinhessen erhielten nach rund 25 Minuten ihre erste gute Gelegenheit. Doch ein wuchtiger Kopfball des Mainzers Danny da Costa wurde von dem wieder einmal als Linksverteidiger aufgestellten Schalker Tobias Mohr abgeblockt.

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In den Folgeminuten war es dann wieder Schalke, das den Aufwind aus dem Führungstor nutzte und besonders durch das Mainzer Zentrum immer wieder zu Abschlüssen kam. Sowohl Kral (32.), Terodde (37.) als auch Mohr (43.) vergaben jedoch ihre Möglichkeiten.

Auch die erste gute Aktion des zweiten Durchgangs gehörte direkt wieder den Königsblauen. Nach einer Flanke von Simon Terodde stand Kenan Karaman zwar goldrichtig, doch sein Kopfball war zu zentral und wurde von Zentner pariert (54.).

Danach wurde das Spiel immer zerfahrener. Beide Teams entwickelten lange keine wirklich gefährlichen Möglichkeiten mehr. Erst in der 87. Minute lief Marius Bülter nach einem Steilpass plötzlich ganz alleine auf das Gäste-Tor zur. Der Schalker versuchte Zentner zu umkurven und setzte die Kugel dann aus spitzen Winkel an den Pfosten. So blieb es am Ende beim 1:0 und dem ersten Sieg der Königsblauen unter Trainer Reis. Es gibt also wieder Hoffnung auf Schalke, dass es doch noch mit der Rettung klappen könnte, auch wenn es am Samstag zunächst einmal gegen den formstarken Rekordmeister aus München geht.

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