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Bundesliga: DFB setzt Schiedsrichter Martin Petersen nach Fehlentscheidung ab

Kurz vor Anpfiff : DFB setzt Schiedsrichter wegen Fehlentscheidung ab

Schiedsrichter Martin Petersen ist vom DFB wenige Stunden vor dem Bundesligaspiel von Werder Bremen gegen den SC Freiburg als Video-Assistent abgesetzt worden. Er hatte sich am Freitagabend bei einem Zweitligaspiel eine gravierende Fehlentscheidung geleistet.

Schiedsrichter Martin Petersen ist vom Deutschen Fußball-Bund wenige Stunden vor dem Anpfiff des Bundesligaspiels von Werder Bremen gegen den SC Freiburg als Video-Assistent abgesetzt worden. Als Ersatz wurde am Samstag kurzfristig Marco Fritz in den Kölner Video-Keller beordert. Zuerst hatte die „Bild“ über den Wechsel berichtet.

Petersen hatte sich am Freitagabend als Video-Assistent beim Zweitligaspiel von Holstein Kiel gegen die Würzburger Kickers (1:0) eine gravierende Fehlentscheidung geleistet. Der 35-Jährige hatte eine falsche Elfmeter-Entscheidung von Referee Thorben Siewer nicht revidiert und somit den Kieler Siegtreffer begünstigt.

Der DFB hatte den Fehler am Freitagabend via Twitter eingeräumt. Die Wahrnehmung des Schiedsrichters, wonach ein Foulspiel des Würzburger Torhüters vorgelegen habe, sei nicht zutreffend gewesen. Die Verantwortlichen des Tabellenletzten hatten nach dem Spiel heftige Kritik geäußert. „Wenn das ein Elfmeter ist, dann ist das nicht mehr meine Zeit. Dann können wir Tischtennis spielen“, sagte Kickers-Trainer Bernhard Trares.

(kron/dpa)