Bundesliga: Das zahlen die Ärmelsponsoren den Klubs

Ärmelsponsoren: Bayern kassieren zehn Millionen für 8x12 Zentimeter

Erstmals können die Bundesliga-Klubs das Logo auf dem linken Arm eigenverantwortlich vermarkten. Vier Jahre lang hatte das Logistik-Unternehmen Hermes die Ärmel der Bundesligisten geziert und dafür rund acht Millionen Euro an die Deutsche Fußball Liga (DFL) gezahlt.

Krösus ist Rekordmeister Bayern München. Der Titelverteidiger kassiert für die 8 mal 12 Zentimeter große Fläche zehn Millionen Euro vom Hamad International Airport der katarischen Hauptstadt Doha.

Schalke 04 gehörte zu den ersten, die einen Ärmelsponsor präsentierten. Der Online-Supermarkt AllyouneedFresh, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Post, zahlt den Gelsenkirchenern fünf Millionen Euro pro Saison. Rivale Borussia Dortmund erhält vom Automobilkonzern Opel ähnlich viel wie der deutsche Meister (9 Millionen).

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Auch der Hamburger SV darf nun wohl zusätzliche Millionen einstreichen. Ursprünglich hatte der Hauptsponsor Emirates die Premiumrechte am gesamten Trikot. Bisheriges Schlusslicht des Rankings ist Aufsteiger Hannover 96: Die Niedersachsen bekommen nur rund 500.000 Euro vom Versicherer HDI.

Vier Vereine sind auf der Suche nach einem Ärmelpartner noch nicht fündig geworden: der SC Freiburg, der FC Augsburg, Bayer Leverkusen und der FSV Mainz 05.

(sid)