Bundesliga 2018/19: Die Handspielregel im Wortlaut

Schiedsrichter-Diskussion in der Bundesliga : Die Handspielregel im Wortlaut

Die neue Handspieregel führt in der Bundesliga immer wieder zu Fehlentscheidungen, Ärger und Diskussionen. Die Schiedsrichter legen sie immer wieder unterschiedlich aus.

Die Regel 12 der Fußball-Regeln des Deutschen Fußball-Bundes behandeln den Bereich „Fouls und unsportliches Betragen“. Unter Punkt eins wird darin auch geregelt, wann ein Handspiel zu ahnden ist. In der Realität der Bundesliga führte diese Regel in der Saison 2018/19 allerdings zu zahlreichen Fehlentscheidungen und Diskussionen über die sehr unterschiedliche Auslegung durch die verschiedenen Schiedsrichter.
Hier die Handspielregel im Wortlaut:

„Ein Handspiel liegt vor, wenn ein Spieler den Ball absichtlich mit der Hand oder dem Arm berührt.Folgendes ist zu berücksichtigen:

• die Bewegung der Hand zum Ball (nicht des Balls zur Hand)

• die Entfernung zwischen Gegner und Ball (unerwarteter Ball)

• die Position der Hand (das Berühren des Balls an sich ist noch kein Vergehen)

Für den Torhüter gelten beim Handspiel außerhalb des Strafraums die gleichen Regeln wie für alle übrigen Spieler. Innerhalb des Strafraums kann der Torhüter für kein Handspiel, das mit einem direkten Freistoß oder einer entsprechenden Strafe geahndet wird, bestraft werden, sondern nur für ein Handspiel, das einen indirekten Freistoß zur Folge hat.“

(rent)
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