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Borussia Dortmund reicht nicht an FC Bayern Münchens Klasse heran

Analyse zum Bundesliga-Gipfeltreffen : Dortmund reicht nicht an Bayerns Klasse heran

Die deutsche Fußballmeisterschaft ist nicht entschieden worden. Und die Bayern haben die Schale auch noch nicht in Anerkennung ihrer Verdienste in diesen ersten 13 Spielen der Saison überreicht bekommen. Dass die Münchner einen großen Schritt zur Titelverteidigung gemacht haben, ist aber nicht zu bestreiten.

Sie setzten sich letzten Endes souverän bei ihrem immer noch größten Rivalen durch. Und es wird sehr schwer, den Lauf des Meisters noch mal zu bremsen. Weder Dortmund noch Leverkusen, das sich kurz als erster Verfolger fühlen darf, ist das zuzutrauen. Über den Rest der Liga redet ohnehin niemand, wenn es um den ersten Platz geht.

Dortmund hat zwar bewiesen, dass es mit seiner großen Leidenschaft vor allem in Heimspielen ein ernsthafter Konkurrent sein kann. An die fußballerische Klasse der Münchner aber reichen sie nicht heran. Und sie müssen nun sehr schnell die Köpfe wieder freibekommen für die Champions League.

Bei einer Niederlage am Dienstag gegen Neapel gerät das Achtelfinale aus dem Blick. Es ist die schwierigste Situation für Trainer Jürgen Klopp in den zurückliegenden drei Jahren, in denen es eigentlich nur steil bergauf ging.

Das größte Problem für Klopps Kollegen Pep Guardiola wird darin bestehen, seine Luxusauswahl bei Laune zu halten, wenn mal alle Stars fit sind. In Dortmund fiel es nicht einmal auf, dass Bastian Schweinsteiger und Franck Ribery fehlten. Thiago und Mario Götze kamen von der Bank, und sie gaben dem Spiel ein ganz neues Gesicht. Das ist ebenso besondere Klasse wie die Fähigkeit von Philipp Lahm und Javi Martinez, innerhalb eines Spiels zwei oder drei verschiedene Rollen ohne Mühe zu übernehmen.

Die Vielseitigkeit der Bayern ist der größte Trumpf — taktisch und personell. Es ist weit und breit kein Team auszumachen, das diese Münchner gefährden kann — jedenfalls in der Bundesliga nicht.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Mario Götzes emotionale Rückkehr nach Dortmund

(spol)