Bibiana Steinhaus verteidigt Anpfiff der Nürnberger Wasserspiele gegen Leverkusen

„Keine Gesundheitsgefährdung“: Steinhaus verteidigt Anpfiff der Nürnberger Wasserspiele

Das Montagsspiel zwischen Nürnberg und Leverkusen war eine reine Wasserschlacht. Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus hat ihre Entscheidung, das Spiel trotz Dauerregens und Pfützen auf dem Platz anzupfeifen, verteidigt.

Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus hat sich für den "Wasser-Ball" zwischen dem 1. FC Nürnberg und Bayer Leverkusen am Montagabend (1:1) gerechtfertigt. "Auch wenn das Wetter sicher nicht zu besten Bedingungen beigetragen hat, war der Platz nach den Fußballregeln bespielbar", sagte sie der „Bild“. Es habe "zu keiner Zeit eine Gesundheitsgefährdung für die Spieler" vorgelegen, ergänzte Steinhaus.

Die Leverkusener hatten sich nach dem Spiel über aus ihrer Sicht mindestens grenzwertige Bedingungen beschwert. "Ich hätte nicht angepfiffen", sagte Sport-Geschäftsführer Rudi Völler. Besonders in der zweiten Halbzeit, als sich bei phasenweise wolkenbruchartigem Dauerregen immer mehr Pfützen auf der fränkischen Seenplatte bildeten, habe das "mit Fußball nichts zu tun gehabt". Bayer-Trainer Heiko Herrlich empfand die Verhältnisse als "eigentlich irregulär".

Nürnberg sah sich aufgrund des tiefen Geläufs sogar bevorteilt. "Die Bedingungen haben uns sicher in die Karten gespielt. Man muss fairerweise sagen, dass wir es bei normalen Verhältnissen schwer gehabt hätten", sagte Abwehrspieler Georg Margreitter.

(sid/old)
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