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Bayer Leverkusen: Bremens Innensenator Ulrich Mäurer sagt Spiel bei Werder Bremen ab

1000 Ultras wurden erwartet : Bremer Innensenator sagt Bayers Spiel bei Werder ab - Klub bestätigt

Der Bremer Innensenator hat das für Montagabend geplante Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkusen abgesagt.

Das bestätigte der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) am Freitag bei einer Pressekonferenz des Senats. Hintergrund ist, dass die Politik in dem kleinsten deutschen Bundesland befürchtet, dass sich am Montagabend vor dem leeren Stadion mehr als 1000 Fans versammeln wollen und sich damit Szenen wie bei den Geisterspielen zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln sowie Paris Saint-Germain gegen Borussia Dortmund wiederholen könnten. Ein solches Szenario sei mit den aktuellen Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus nicht vereinbar.

„Es ist zu erwarten, dass sich 2000 bis 3000 Menschen vor dem Stadion einfinden. Deshalb hat der Innensenator gesagt, dass das Spiel nicht stattfinden kann“, erklärte Bovenschulte. „Die Ausbreitung des Virus muss verlangsamt werden, damit das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Deshalb muss jetzt alles konsequent getan werden.“

Bayers Sportchef Rudi Völler zeigte Verständnis für die Absage des Bundesliga-Spiels. „Das ist eine Entscheidung der Politik. Und diese vernünftige Entscheidung akzeptieren wir natürlich“, sagte Völler am Freitag.

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus sollte die Partie zwischen Werder und Leverkusen ohne Zuschauer ausgetragen werden. Die Deutsche Fußball Liga entschied am Freitag, dass der Ligabetrieb erst ab dem kommenden Dienstag ausgesetzt werden soll. Darüber setzt sich die Bremer Innenbehörde nun hinweg.

(eh/dpa)