Bayer 04 Leverkusen verpasst gegen TSG Hoffenheim dritten Sieg in Serie

Bayer 04 - Hoffenheim 0:0 : Bayer 04 mit Nullnummer gegen Hoffenheim

Die Werkself hat den dritten Sieg in Serie und damit den besten Saisonstart seit sechs Jahren verpasst. Am Samstagnachmittag trennte sich die Mannschaft von Trainer Peter Bosz 0:0 von der TSG Hoffenheim.

Es war heiß, und es war drückend. Als die Mannschaften den Rasen der BayArena betraten, zeigte das Thermometer erbarmungslose 33 Grad. Der Werkself schien die Hitze zunächst nicht sonderlich viel auszumachen. Sie zeigte sich abermals spielfreudig, presste hoch und setzte die Defensive der TSG früh unter Druck. 90 Prozent Ballbesitz in den ersten zehn Minuten der Partie sprachen Bände.

Trotz der anfänglichen Überlegenheit der Werkself, die im Vergleich zum 3:1 in Düsseldorf unverändert auflief, verbuchten die Gäste aus Hoffenheim die erste gute Chance des Spiels. Der Schuss von Pavel Kaderábek aus rund elf Metern wurde allerdings noch von seinem Mitspieler Ishak Belfodil abgefälscht und flog ins Toraus (14.). Bis zur ersten Trinkpause nach 23 Minuten blieben die Hausherren ohne nennenswerte Gelegenheit.

Nach starkem Beginn mischten sich mit zunehmender Spieldauer einige Abstimmungsfehler in das weiterhin durch hohen Ballbesitz geprägte Spiel von Bayer 04. Die TSG tat sich daher nicht sonderlich schwer, den Ball fern vom eigenen Sechzehnmeter zu halten. Lediglich bei der scharfen Hereingabe von Karim Bellarabi, die der eingelaufene Leon Bailey nur knapp verpasste, hatten die Gäste Glück (31.). Jubel brandete auf den Tribünen der mit 26.506 Zuschauern nicht ausverkauften BayArena nur dann auf, als Gegentreffer des Rivalen 1. FC Köln auf der Anzeigetafel aufblinkten.

Nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit war es dann wieder die von Bosz-Freund Alfred Schreuder trainierten Hoffenheimer, die die erste gute Gelegenheit bekamen. Nach einem Ballverlust von Charles Aránguiz lief Belfodil auf das von Lukas Hradecky gehütete Tor der Werkself zu, fand im Finnen jedoch seinen Meister (47.). Auf der anderen Seite tat sich Bayer 04 weiterhin schwer, Lücken in den Abwehrreihen der TSG zu finden. Erst ein Linksschuss von Bailey, der im Außennetz landete, weckte den Angriffsmut der Gastgeber (57.).

Eine halbe Stunde vor Schluss brachte Bayer-Coach Bosz dann Lucas Alario für Kevin Volland und Nadiem Amiri für Kerem Demirbay – die Schlussoffensive war eingeläutet. Und die beiden Neuen fügten sich gleich gut ein: Zunächst nahm Amiri eine Bailey-Flanke aus vollem Lauf (64.), dann probierte es Alario aus aussichtsreicher Position (68.).

Bayer drängte in der Folge mit aller Macht auf das Siegtor, doch die TSG verteidigte leidenschaftlich – mit Erfolg. Es blieb trotz einiger weiterer guter Gelegenheiten beim torlosen Remis.

Weiter geht es für die Werkself nach der Länderspielpause am Samstag, 14. September, 15.30 Uhr, mit der Auswärtspartie in Dortmund.

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(sb)
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